Einsatzleitungen in der Gefahrenabwehr und im Katastrophenschutz streben landläufig danach, „vor der Lage” zu sein. Damit ist in etwa gemeint, gewisse Entwicklungen vorherzusehen, um proaktiv, weitsichtig und vorbereitend agieren zu können. Im Umkehrschluss will man nicht von Entwicklungen überrascht werden und zu kurzfristigen Reaktionen gezwungen zu sein. „Die Formel, „Agieren versus Reagieren” weist in dieselbe Richtung. „Vor die Lage kommen“ kann man aus Steuerungssicht als proaktives Agieren verstehen, um ungünstige Entwicklungen durch gezielte Maßnahmen zu vermeiden“, erklärt Prof. Dr. rer. sec. Dominic Gißler, Professor für Führung im Bevölkerungsschutz an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin. Aus einer zeitlichen Sicht kann man das „vor der Lage sein“ verstehen als das frühzeitige Erkennen notwendig werdender Maßnahmen, um diese vorbereiten zu können. 

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