Der Krieg in der Ukraine hat die Sicherheitsdebatte in Deutschland neu entfacht – und damit auch die lange vernachlässigte Frage nach Schutzräumen für die Bevölkerung. Während Bedrohungsszenarien wieder realer werden, zeigt sich zugleich ein erheblicher Nachholbedarf bei der Schutzraumplanung, insbesondere in Rheinland-Pfalz. Von ehemals mehreren Tausend öffentlichen Schutzanlagen sind bundesweit nur noch wenige Hundert übrig, mit einer Kapazität, die für den Ernstfall kaum ausreicht. Auch auf Landesebene klafft eine deutliche Versorgungslücke. Wie groß dieses Defizit tatsächlich ist, warum bestehende Strukturen nicht ausreichen und welche politischen, föderalen und finanziellen Weichen jetzt gestellt werden müssten, steht im Zentrum der aktuellen Debatte.

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