200, 300 oder 400 Liter pro Minute: Bei der Beurteilung eines Löschangriffs richtet sich der Blick häufig zuerst auf den Volumenstrom. Das ist nachvollziehbar. Reicht die abgegebene Wassermenge nicht aus, um die Wärmefreisetzungsrate des Brandes zu reduzieren, bleibt auch die Wirkung begrenzt. Der Volumenstrom beantwortet jedoch nur einen Teil der taktisch entscheidenden Frage. Ebenso wichtig ist, wo das Löschwasser tatsächlich ankommt. Erreicht es den Brandraum? Trifft es brennende Oberflächen? Verteilt es sich über Decke und Wände? Oder durchquert der Strahl den Raum, ohne einen wesentlichen Teil der Brandlast zu benetzen?

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