Wochenlang im Schlamm, zwischen zerstörten Häusern und verzweifelten Menschen. Dann steigen sie ins Auto und fahren nach Hause. Viele der freiwilligen Helferinnen und Helfer, die 2021 ins Ahrtal kamen, haben ihren Einsatz genau so beendet: ohne strukturierten Abschluss, ohne feste Ansprechpartner, ohne Nachsorgestruktur. Zurück im Alltag saßen sie mit Bildern im Kopf, die dort nicht hingehörten.
Bianca Groh ist Landesfachbeauftragte für Psychosoziale Notfallversorgung im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz. Für sie ist genau diese Lücke die zentrale Lehre aus der Flut. „Der psychosoziale Auftrag endet nicht mit dem Ende des Einsatzes”, sagt sie.







