Print+, Einsatz & Taktik

Bereitstellungsräume im Katastrophenschutz: Mehr als nur ein logistischer Parkplatz

In komplexen Einsatzlagen entscheiden nicht nur Technik und Taktik – auch Führungsstrukturen müssen mitwachsen. Der Bereitstellungsraum, oft als bloßer Sammelplatz verstanden, gewinnt in der strategischen Einsatzführung zunehmend an Bedeutung. THW-Zugführer Markus Thieltges zeigt anhand praktischer Erfahrungen, warum zentrale Strukturen allein an ihre Grenzen stoßen – und wie einsatznahe Verfügungsräume die operative Durchhaltefähigkeit entscheidend stärken können. Ein Fachbeitrag mit Tiefgang für alle, die Einsatzlogistik als Führungsinstrument begreifen wollen.

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Print+, Technik & Innovation

TexSense: Intelligente Feuerwehrjacke misst Hitzestress und schützt Einsatzkräfte im Ernstfall

Hitzestress ist eine oft unterschätzte Gefahr bei Feuerwehreinsätzen. Mit dem Forschungsprojekt TexSense entwickelt ein österreichisches Konsortium rund um Salzburg Research eine intelligente Feuerwehrjacke, die Temperatur und Feuchtigkeit in Echtzeit misst – und bei Bedarf automatisch kühlt. Sensoren, digitale Analyse und ein innovatives Kühlsystem sollen helfen, Überhitzung zu vermeiden und die körperliche Belastung im Einsatz deutlich zu reduzieren. Die Erkenntnisse fließen auch in Ausbildung, Schutzkleidung und Monitoring-Systeme für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz ein.

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Strategische Neuausrichtung: Magirus und Alpha Robotics beenden exklusive Partnerschaft

Die enge Kooperation zwischen Magirus und Alpha Robotics war ein Impulsgeber für moderne Robotiklösungen im Brand- und Katastrophenschutz. Nach vier Jahren beenden beide Unternehmen ihre exklusive Partnerschaft – ein Schritt, der Teil strategischer Neuausrichtungen ist. Magirus verfolgt einen Transformationsplan zur Restrukturierung seines Portfolios, während Alpha Robotics künftig unabhängig weiterentwickelt. Bestehende Projekte bleiben von der Entscheidung unberührt – Service und Ersatzteilversorgung sind sichergestellt.

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Basis-Online, Einsatz & Taktik, Print+

Ukraine: Löschwasser-Mangel und Second Hits belasten Feuerwehr

In einer digitalen Fortbildung des Deutschen Feuerwehrverbandes berichteten zwei Helfende über die Herausforderungen ukrainischer Feuerwehren seit Beginn des Angriffskrieges. Thematisiert wurden Personalengpässe, fehlendes Löschwasser und gezielte Zweitangriffe („Second Hits“) auf Einsatzkräfte. Die Erfahrungsberichte machen deutlich, wie sehr Mangelversorgung, psychische Belastung und improvisierte Taktiken den Feuerwehralltag in der Ukraine prägen – und welche Unterstützung tatsächlich ankommt.

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Print+, Technik & Innovation

Hochwasser im Blick: Wie Forschung Einsatzstrategien bei Großschadenslagen verbessert

Wenn Deiche brechen und Minuten über Menschenleben entscheiden, stößt klassische Einsatzpraxis oft an Grenzen. Professor Dr. Robert Jüpner von der RPTU Kaiserslautern-Landau zeigt, wie wissenschaftliche Analysen in Echtzeit helfen können, kritische Entscheidungen im Hochwassereinsatz fundierter zu treffen. Anhand der Ereignisse von 2002, 2013 und 2021 wird deutlich: Nur wenn hydrologische Modelle, Fernerkundungsdaten und lokale Einsatzrealität zusammenspielen, entstehen belastbare Lagebilder. Die Erkenntnisse fließen inzwischen in digitale Werkzeuge und Unterstützungssysteme für Entscheidungen ein – mit dem Ziel, Kräfte smarter einzusetzen und Gefahren früher zu erkennen.

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Foto: Dmytro -stock.adobe.com
Print+, Einsatz & Taktik

Menschengedränge verstehen: Wie Forschung Crowd‑Dynamiken entschlüsselt und Katastrophen vorbeugt

Die Dynamik dichter Menschenmengen folgt eigenen physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die klassische Annahmen über „Panik“ oder individuelles Fehlverhalten überlagern. Wissenschaftliche Analysen zeigen: Bei zunehmender Dichte werden mechanische Kräfte dominant, Bewegungswellen entstehen und kontrollieren das Geschehen – lange bevor psychologische Faktoren greifen. Forschungsteams an Universitäten wie Wuppertal, Jülich oder Tokio nutzen modernste Simulationen, Sensordaten und mathematische Modelle, um diese Prozesse sichtbar zu machen und Gefährdungspunkte schon in der Planungsphase zu erkennen. Der Beitrag beleuchtet, wie Simulationen, Echtzeitdaten und interdisziplinäre Ansätze Crowd‑Management und Sicherheitsstrategien bei Großveranstaltungen, Evakuierungen und Einsatzplanungen grundlegend verändern.

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Basis-Online, Print+, Report vor Ort

Ehrenamt im internationalen Bevölkerungsschutz: THW beendet Tunesien‑Projektserie nach 14 Jahren

Das Technische Hilfswerk (THW) hat seine langjährige Projektserie zum Aufbau ehrenamtlicher Strukturen im tunesischen Bevölkerungsschutz offiziell abgeschlossen. Nach vierzehn Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der tunesischen Zivilschutzbehörde sind landesweit zahlreiche Ehrenamtsvereine etabliert und dauerhaft einsatzbereit. Der Fokus von Ausbildung, Ausstattung und Beratung zeigt Wirkung und liefert Erkenntnisse für künftige Capacity‑Development‑Projekte.

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Einsatz & Taktik, Print+

Such- und Rettungseinsätze im Wandel: Wie das THW mit Sensorik und Robotik neue Maßstäbe setzt

Beim EU-geförderten Forschungsprojekt CURSOR standen nicht nur Technologie, sondern auch Praxistauglichkeit und internationale Zusammenarbeit im Fokus. Das Technische Hilfswerk (THW) war federführend daran beteiligt, ein modulares System aus Minirobotik, Drohnentechnik und Sensorik zu entwickeln, das Such- und Rettungseinsätze nach Gebäudeeinstürzen oder Naturkatastrophen künftig deutlich schneller und sicherer machen soll. Erste Praxistests in Europa und Japan zeigen: Mit innovativer Datentechnik, Echtzeit-Lagebildern und durchdachter Standardisierung wird moderne Rettung nicht nur effizienter – sondern menschlicher.

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Basis-Online, Print+, Technik & Innovation

Magirus prüft Brandvorfälle an Fahrgestellen – Zusammenarbeit mit IFS eingeleitet

Bei Feuerwehrfahrzeugen mit Fahrgestellen aus den Baujahren 1995 bis 1999 wurden mehrere Brandereignisse gemeldet. Der Aufbauhersteller Magirus hat daraufhin das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) eingebunden. Gemeinsam werden technische Details analysiert, um mögliche Ursachen einzugrenzen. Die Sicherheit der Einsatzkräfte hat laut Unternehmensangaben höchste Priorität.

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Einsatz & Taktik, Print+

Geländegängige Fahrzeuge als Antwort auf reale Lagen – Feuerwehr Eppelborn setzt auf Praxis statt Norm‑Monokultur

In Eppelborn im Saarland hat die Feuerwehr ihr Fahrzeugkonzept konsequent an die realen Herausforderungen der Einsatzpraxis angepasst. Unter Wehrführer Andreas Groß stehen künftig nur noch geländetaugliche Fahrzeuge mit Allradantrieb, Einzelbereifung und optimierter Wattiefe auf dem Beschaffungsplan – eine Antwort auf wiederkehrende Hochwasser, extreme Wetterereignisse und unwegsames Gelände. Dieses Konzept verbindet taktische Anforderungen mit baulicher Robustheit, logistischer Funktionalität und technischer Vielseitigkeit. Ergänzt durch zusätzliche Ausstattung wie Lautsprecheranlagen für die Lagekommunikation, Drohnen zur Erkundung und mobile Führungsunterstützung zeigt das Konzept, wie normierte Vorgaben durch praxisnahe Ergänzungen über den Grundschutz hinaus handlungsfähig gemacht werden können.

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