Manuell gesteuerter Löschmonitor von FireDos an einem Schiffsanlieger (Quelle: FireDos GmbH)
Print+, Technik & Innovation

Löschmonitore auf Löschbooten: Technik für den maritimen Feuerwehreinsatz

Löschmonitore gehören zu den wichtigsten technischen Komponenten moderner Löschboote. Sie ermöglichen es, große Wassermengen oder Schaummittel über weite Distanzen auszubringen und damit Schiffsbrände, Hafenanlagen oder Gefahrgutunfälle effektiv zu bekämpfen. Ihre Leistungsfähigkeit entscheidet maßgeblich über Reichweite, Präzision und Sicherheit im maritimen Feuerwehreinsatz.

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Binnenschiff auf dem Rhein (Quelle: Peter Engelke - stock.adobe.com)
Basis-Online, Einsatz & Taktik, Print+

Einsatz auf dem Binnenschiff: Fachbegriffe verstehen, Kommunikation verbessern

Bei Einsätzen an Bord von Binnenschiffen treffen Feuerwehrkräfte auf eine eigene Welt: spezielle Begriffe, Abläufe und Strukturen bestimmen das Geschehen. Wer die wichtigsten Fachausdrücke versteht und korrekt einsetzt, kann effektiver handeln und besser kommunizieren.

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Taufe des Löschbootes „Branddirektor Westphal“ (Quelle: ©HPA/Christian Bruch)
Print+, Technik & Innovation

„Branddirektor Westphal“: Hochleistungslöschboot für den Hamburger Hafen

Mit dem Feuerlöschboot „Branddirektor Westphal“ verfügt die Feuerwehr Hamburg über eines der leistungsfähigsten Löschboote Europas. Das Schiff ist speziell für den Einsatz im Hamburger Hafen und auf der Elbe konzipiert und erreicht eine Förderleistung von bis zu 120.000 Litern Wasser pro Minute. Seine Konstruktion kombiniert hohe Löschleistung, Redundanz und moderne Einsatztechnik für komplexe Schadenslagen im Hafenbereich.

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Auffanglinie zur Personensuche bei Wasserrettung (Quelle: Albrecht)
Print+, Einsatz & Taktik

Person im Wasser: Taktische Leitlinien für ersteintreffende Feuerwehren

Einsätze mit der Meldung „Person im Wasser“ gehören zu den zeitkritischsten Lagen im Feuerwehralltag. Unklare Ortsangaben, Strömung, Witterung und begrenzte Sicht erschweren die Lage zusätzlich. Klare taktische Leitlinien helfen ersteintreffenden Feuerwehren, strukturiert und sicher zu handeln.

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Kritische Lage der „Waldhof“ im Rhein bei Hochwasser nahe der Lorely (Quelle: Wikipedia / Holger Weinandt)
Einsatz & Taktik, Print+

Rheinhavarie der „Waldhof“: Großschadenslage auf dem Rhein vor 15 Jahren

Am 13. Januar 2011 kenterte das Tankmotorschiff „Waldhof“ bei St. Goarshausen nahe der Loreley. Das Schiff war mit rund 2400 Tonnen konzentrierter Schwefelsäure beladen. Aus dem Schiffsunfall entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine komplexe Großschadenslage auf einer der wichtigsten europäischen Wasserstraßen. Für die Feuerwehr standen zunächst Menschenrettung, anschließend Gefahrstoffabwehr und die Sicherung der Einsatzstelle im Mittelpunkt.

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Rauchentwicklung auf Passagierschiff (Quelle: Stadt Speyer, Brand- und Katastrophenschutz)
Print+, Report vor Ort

Brand auf einem Binnenpassagierschiff: Einsatzbedingungen und taktische Herausforderungen für die Feuerwehr

Ein Brand auf einem Binnenpassagierschiff auf dem Rhein bei Speyer stellte Einsatzkräfte im Dezember 2024 vor besondere Herausforderungen. Enge Schiffsräume, begrenzte Fluchtmöglichkeiten und die Sicherung der Wasserstraße erfordern bei solchen Lagen ein strukturiertes und gut abgestimmtes Vorgehen. Der Einsatz zeigt, welche taktischen Besonderheiten Brände auf Fahrgastschiffen mit sich bringen.

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Gesellschafterinnen Dönges Dönges GmbH & Co KG
Report vor Ort

Dönges: Laura und Lea Pletsch treten als Gesellschafterinnen in fünfter Generation ein

Beim Solinger Ausrüstungsspezialisten Dönges hat ein weiterer Generationswechsel stattgefunden. Mit Laura und Lea Pletsch sind zwei Vertreterinnen der fünften Generation als Gesellschafterinnen in das Familienunternehmen eingetreten. Das Unternehmen setzt damit seine Tradition als inhabergeführter Anbieter für Feuerwehr-, Rettungs- und Industrieausrüstung fort.

Dönges blickt auf eine mehr als hundertjährige Unternehmensgeschichte zurück. Das Unternehmen hat sich in dieser Zeit von einem klassischen Handelsbetrieb zu einem internationalen Anbieter für Ausrüstung, Werkzeuge und technische Lösungen entwickelt.

Familienunternehmen mit langer Tradition

Die Aufnahme von Laura und Lea Pletsch in den Kreis der Gesellschafterinnen ist Teil der langfristigen Unternehmensentwicklung. Mit dem Eintritt der beiden Vertreterinnen der nächsten Generation bleibt die Eigentümerstruktur weiterhin in Familienhand.

Das Unternehmen betont, dass die Kontinuität der Eigentümerstruktur ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sei. Ziel sei es, die langfristige Ausrichtung des Unternehmens zu sichern und gleichzeitig neue Impulse für die Weiterentwicklung zu setzen.

Weiterentwicklung des Unternehmens

Dönges ist heute in verschiedenen Bereichen der technischen Ausrüstung tätig. Dazu gehören unter anderem Lösungen für Feuerwehr und Rettungsdienst, Werkzeuge und Ausrüstung für Industrie und Handwerk sowie Produkte für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren seine Aktivitäten kontinuierlich erweitert. Neben dem klassischen Handel wurden auch eigene Produktentwicklungen, Systemlösungen und internationale Vertriebsstrukturen ausgebaut.

Mit dem Eintritt der neuen Gesellschafterinnen soll diese Entwicklung fortgeführt werden.

Generationswechsel als Teil der Unternehmensstrategie

Der Eintritt der fünften Generation unterstreicht den langfristigen Anspruch des Unternehmens, als familiengeführter Anbieter tätig zu bleiben. Gleichzeitig soll der Generationswechsel dazu beitragen, die zukünftige strategische Entwicklung des Unternehmens aktiv zu gestalten.

Familienunternehmen spielen im Bereich der Ausrüstungsindustrie für Feuerwehr und Rettungsdienste eine wichtige Rolle. Langfristige Perspektiven, enge Kundenbeziehungen und kontinuierliche Weiterentwicklung prägen dabei häufig die Unternehmensstrategie.

Text: BKS Report, Quelle: Dönges

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Rainer Jensen, Deutsche Messe AG
Report vor Ort

INTERSCHUTZ 2026: Der Mensch im Mittelpunkt der Gefahrenabwehr

Die INTERSCHUTZ 2026 stellt den Menschen in den Mittelpunkt von Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Unter diesem Leitgedanken wird sich auch der Deutsche Feuerwehrverband gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen auf der Weltleitmesse präsentieren.

Die INTERSCHUTZ gilt als internationale Leitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz und findet vom 1. bis 6. Juni 2026 in Hannover statt. Sie steht unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“ – die Zukunft schützen.

Feuerwehr als Zusammenspiel von Mensch und Technik

Im Zentrum des Messeauftritts des Deutschen Feuerwehrverbandes steht die Frage, wie sich Feuerwehren angesichts neuer Risiken und globaler Entwicklungen zukunftsfähig aufstellen können.

„Feuerwehr ist Mensch plus Technik – daher dürfen wir den Menschen nicht aus dem Blick verlieren“, betonen die Verantwortlichen. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und wachsender Herausforderungen komme der Resilienz der Einsatzkräfte eine besondere Bedeutung zu.

„Auf der INTERSCHUTZ 2026 zeigen wir, wie starke Partnerschaften und der Fokus auf den Menschen unsere Feuerwehren zukunftsfähig machen. In einer Zeit geopolitischer Unsicherheiten gilt es, Resilienz als Kernaufgabe zu verstehen. Nur gemeinsam ist es möglich, Krisen zu bewältigen“, erklärt DFV-Vizepräsident Frank Hachemer.

Gemeinsamer Auftritt der Feuerwehrverbände

Der Deutsche Feuerwehrverband präsentiert sich während der Messe in Halle 27, Stand D 46. Dort wird die Vielfalt der Akteure innerhalb der Feuerwehrverbände sichtbar.

Zu den Partnern auf dem Gemeinschaftsstand gehören unter anderem die Landesfeuerwehrverbände, die Deutsche Jugendfeuerwehr, der Weltfeuerwehrverband CTIF, der neu gegründete Verband der Feuerwehren der Europäischen Union, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, das Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes, die Ferien- und Gästehäuser der Feuerwehren sowie das Deutsche Feuerwehr-Museum.

Der Stand soll damit die gesamte Bandbreite der Feuerwehrarbeit abbilden – von Nachwuchsarbeit und Ausbildung über internationale Kooperation bis hin zu Fragen der Sicherheit und Unfallverhütung.

Fachvorträge und Netzwerkplattform

Ergänzt wird der Messeauftritt durch ein Programm aus praxisorientierten Fachvorträgen auf der sogenannten „Plaza“.

Diese Beiträge sollen den Austausch zwischen Einsatzkräften, Verbänden, Politik, Industrie und Forschung fördern. Neben fachlichen Impulsen steht dabei vor allem die Vernetzung im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher können sich über aktuelle Entwicklungen informieren, Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Die INTERSCHUTZ bietet dafür eine internationale Plattform: Hersteller, Anwender, Wissenschaft und politische Entscheidungsträger kommen hier zusammen, um Lösungen für zukünftige Herausforderungen im Brand- und Katastrophenschutz zu diskutieren.

Internationale Treffen der Feuerwehrverbände

Auch wichtige Verbandsveranstaltungen finden im Rahmen der Messe statt. Dazu zählen unter anderem Treffen internationaler Feuerwehrorganisationen.

Geplant sind unter anderem die Verbandsversammlung des neu gegründeten Verbandes der Feuerwehren der Europäischen Union sowie Sitzungen des Weltfeuerwehrverbandes CTIF. Diese Veranstaltungen unterstreichen die internationale Bedeutung der INTERSCHUTZ als Plattform für Zusammenarbeit und Austausch.

Plattform für Zukunftsthemen der Gefahrenabwehr

Angesichts wachsender Herausforderungen – etwa durch Extremwetterereignisse, technologische Veränderungen oder komplexere Einsatzlagen – gewinnt der Austausch zwischen Organisationen, Forschung und Industrie zunehmend an Bedeutung.

Die INTERSCHUTZ will daher nicht nur neue Technik präsentieren, sondern auch Impulse für Organisation, Ausbildung und internationale Zusammenarbeit geben. Die enge Vernetzung aller Akteure gilt als zentrale Voraussetzung, um zukünftige Krisenlagen erfolgreich bewältigen zu können.

Text: BKS Report, Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

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Foto: Marcel Kist_Feuerwehr Neunkirchen, Rauchgasdurchzündung
Print+, Basis-Online, Einsatz & Taktik

Rauchgasdurchzündung bei Großbrand: Fitnessstudio in Neunkirchen vollständig zerstört

Ein Großbrand hat am Abend des 1. März ein Fitnessstudio im Neunkircher Stadtteil Wellesweiler vollständig zerstört. Während der ersten Löschmaßnahmen kam es zu einer Rauchgasdurchzündung, die das Feuer schlagartig eskalieren ließ. Mehr als 130 Einsatzkräfte waren bis in den Morgenstunden im Einsatz.

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Foto: Daniel-André Reinelt - DLRG
Print+, Basis-Online, Report vor Ort

DLRG erreicht Mitgliederrekord 2025: Über 640 000 Mitgliedschaften

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zählt erstmals über 640.000 Mitgliedschaften. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 verzeichnete der Verband 642.082 Mitgliedschaften – ein Plus von 2,34 Prozent. Besonders stark wächst die Zahl der Kinder im Verband.

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