Quelle: bittedankeschön - stock.adobe.com
Print+, Basis-Online, Rheinland-Pfalz

Rhein in Flammen Koblenz: So organisiert die Feuerwehr den Abschnitt Wasser

Wenn bei „Rhein in Flammen“ in Koblenz der Schiffskonvoi Richtung Deutsches Eck zieht, läuft hinter den Kulissen ein hochkomplexes Sicherungskonzept. Der Abschnitt Wasser ist dabei ein eigener Einsatzraum mit eigener Führungslogik, abgestimmten Rettungsmitteln und klaren Schnittstellen zwischen Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Hilfsorganisationen.

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Übungslage auf dem Rhein: Schiffskollision mit Personenschaden und Brandeinsatz (Quelle: Presse- und Medienteam der Feuerwehr Frankenthal)
Print+, Einsatz & Taktik

Alarmübung in Frankenthal: Wenn der Rhein zur Einsatzbühne wird

Eine groß angelegte Alarmübung am Rhein in Frankenthal simulierte im September 2025 eine Schiffskollision mit zahlreichen Verletzten, Brandentwicklung und vermissten Personen. Ziel war es, das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und weiteren Akteuren unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben. Die Übung machte deutlich, wie komplex Großschadenslagen auf Bundeswasserstraßen sind.

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Quelle: Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG, Dönges 2026
Technik & Innovation

NRW stärkt Wasserrettung mit 40 Geräteanhängern für Strömungs‑ und Fließwasserrettung

Das Land Nordrhein‑Westfalen hat im Frühjahr 2025 mit der Übergabe von Geräteanhängern für Strömungs‑ und Fließwasserrettung eine flächendeckende Ausrüstung moderner Einsatzmittel an seine Wasserrettungszüge begonnen, die nun abgeschlossen ist. Innenminister Herbert Reul übergab die ersten Anhänger gemeinsam mit Mehrzweckfahrzeugen an die Landesverbände der Deutschen Lebens‑Rettungs‑Gesellschaft (DLRG) Westfalen und Nordrhein sowie an die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Düsseldorf. Insgesamt werden bis Ende 2025 40 Fahrzeuge der taktischen Ausstattung übergeben, die gezielt für Hochwasser‑, Überschwemmungs‑ und Strömungslagen ausgelegt sind.

Aufgabe und Einsatzprofil der Anhänger

Die Geräteanhänger dienen als mobile Einsatzbasis für Wasserrettungsteams in gefährlichen Strömungs‑, Hochwasser‑ oder Fließwasserszenarien. Sie sind mit zwei Bootstypen ausgestattet: einem Schlauchboot mit Aluminiumrumpf und Außenbordmotor sowie einem „Raft“-Wildwasser‑Schlauchboot, jeweils mit Platz für bis zu sechs Personen. Diese Boote ermöglichen den Transport von Personal und Material sowie die schnelle Rettung von in Not geratenen Personen oder Tieren aus bewegtem Wasser. Die Anhänger enthalten ferner persönliche Schutzausrüstung (Neoprenanzüge, Helme, Schwimmwesten), Seil‑ und Zugtechnik, Rettungs‑ und Erste‑Hilfe‑Material sowie Beleuchtungs‑ und Stromversorgungseinrichtungen, um auch bei Dunkelheit oder schwierigen Sichtverhältnissen effektiv arbeiten zu können.

Stärkung der Wasserrettungszüge im Katastrophenschutz

Mit der Ausrüstung der Geräteanhänger reagiert Nordrhein‑Westfalen auf die zunehmende Wahrscheinlichkeit von Extremwetterlagen, wie Starkregen und Überschwemmungen, die sowohl an großen Flüssen als auch an kleineren Gewässern schnelle Strömungen und gefährliche Einsatzlagen erzeugen. Wasserrettungszüge (WRZ) sind dabei taktische Einheiten im Katastrophenschutz, die unter anderem Menschen und Tiere retten, Deiche sichern und Grundversorgungen in überfluteten Gebieten sicherstellen.

Die Umsetzung des Gerätekonzepts erfolgte in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern: Die Basisanhänger wurden von der Ewers Karosserie‑ und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG gefertigt, die komplette systematische Beladung inklusive PSA und technischer Ausstattung lieferte das Unternehmen Dönges GmbH & Co. KG, und die Boote stammen von Lava Marine. Jedes Fahrzeug wurde vor Übergabe umfassend geprüft, und die Einsatzkräfte erhielten Einweisungen zur sicheren Handhabung der Technik.

Bedeutung für künftige Hochwasserlagen

Die Geräteanhänger sollen nicht nur in Unglücksfällen Menschen retten, sondern auch als multiplikative Ressource für örtliche Einsatzkräfte wirken. Sie erleichtern die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, DLRG, Wasserwacht, DRK und anderen BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), indem sie standardisierte Technik und Taktik in die Wasserrettung bringen. Die Ausstattung unterstützt darüber hinaus Evakuierungen, medizinische Erstversorgung am Einsatzort und logistische Sicherungsvorgänge, die in Hochwasser‑ oder Flussnotlagen zwingend erforderlich sind.

Text: BKS Report, Quelle: Dönges GmbH & Co KG

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Pfingsthochwasser 2025 als erste große Bewährungsprobe (Quelle: Freiwillige Feuerwehr Eppelborn)
Print+, Technik & Innovation

Boote, wo keine Straßen mehr sind: Mit Weitblick für mehr Sicherheit

Flachwasserboote gehören inzwischen auch bei Feuerwehren ohne direkten Gewässerbezug zur Einsatzplanung. Die Freiwillige Feuerwehr Eppelborn hat ihre Boote als Konsequenz aus Starkregenereignissen und Erfahrungen aus der Ahrtal-Katastrophe beschafft. Beim Pfingsthochwasser 2025 zeigte sich erstmals unter Realbedingungen, welchen taktischen Mehrwert diese Entscheidung für Evakuierungen, Materialtransport und Einsatzlogistik haben kann.

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Vorstellung von Einsatzmitteln zum Ufern (Quelle: LfBK / Albrecht)
Einsatz & Taktik, Print+

GAMS-Wasserrettung: Wie eine neue Lehrmeinung der Feuerwehr entsteht

Mit der sogenannten GAMS-Wasserrettung entwickelt sich derzeit eine neue Lehrmeinung für Einsätze an Gewässern. Der Ansatz überträgt bekannte Führungsgrundsätze aus anderen Einsatzbereichen konsequent auf Wasserlagen. Ziel ist es, insbesondere nicht spezialisierten Feuerwehren ein klares, sicheres und praxistaugliches Handlungsschema für die erste Einsatzphase zu geben.

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Manuell gesteuerter Löschmonitor von FireDos an einem Schiffsanlieger (Quelle: FireDos GmbH)
Print+, Technik & Innovation

Löschmonitore auf Löschbooten: Technik für den maritimen Feuerwehreinsatz

Löschmonitore gehören zu den wichtigsten technischen Komponenten moderner Löschboote. Sie ermöglichen es, große Wassermengen oder Schaummittel über weite Distanzen auszubringen und damit Schiffsbrände, Hafenanlagen oder Gefahrgutunfälle effektiv zu bekämpfen. Ihre Leistungsfähigkeit entscheidet maßgeblich über Reichweite, Präzision und Sicherheit im maritimen Feuerwehreinsatz.

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Binnenschiff auf dem Rhein (Quelle: Peter Engelke - stock.adobe.com)
Basis-Online, Einsatz & Taktik, Print+

Einsatz auf dem Binnenschiff: Fachbegriffe verstehen, Kommunikation verbessern

Bei Einsätzen an Bord von Binnenschiffen treffen Feuerwehrkräfte auf eine eigene Welt: spezielle Begriffe, Abläufe und Strukturen bestimmen das Geschehen. Wer die wichtigsten Fachausdrücke versteht und korrekt einsetzt, kann effektiver handeln und besser kommunizieren.

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Taufe des Löschbootes „Branddirektor Westphal“ (Quelle: ©HPA/Christian Bruch)
Print+, Technik & Innovation

„Branddirektor Westphal“: Hochleistungslöschboot für den Hamburger Hafen

Mit dem Feuerlöschboot „Branddirektor Westphal“ verfügt die Feuerwehr Hamburg über eines der leistungsfähigsten Löschboote Europas. Das Schiff ist speziell für den Einsatz im Hamburger Hafen und auf der Elbe konzipiert und erreicht eine Förderleistung von bis zu 120.000 Litern Wasser pro Minute. Seine Konstruktion kombiniert hohe Löschleistung, Redundanz und moderne Einsatztechnik für komplexe Schadenslagen im Hafenbereich.

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Auffanglinie zur Personensuche bei Wasserrettung (Quelle: Albrecht)
Print+, Einsatz & Taktik

Person im Wasser: Taktische Leitlinien für ersteintreffende Feuerwehren

Einsätze mit der Meldung „Person im Wasser“ gehören zu den zeitkritischsten Lagen im Feuerwehralltag. Unklare Ortsangaben, Strömung, Witterung und begrenzte Sicht erschweren die Lage zusätzlich. Klare taktische Leitlinien helfen ersteintreffenden Feuerwehren, strukturiert und sicher zu handeln.

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Kritische Lage der „Waldhof“ im Rhein bei Hochwasser nahe der Lorely (Quelle: Wikipedia / Holger Weinandt)
Einsatz & Taktik, Print+

Rheinhavarie der „Waldhof“: Großschadenslage auf dem Rhein vor 15 Jahren

Am 13. Januar 2011 kenterte das Tankmotorschiff „Waldhof“ bei St. Goarshausen nahe der Loreley. Das Schiff war mit rund 2400 Tonnen konzentrierter Schwefelsäure beladen. Aus dem Schiffsunfall entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine komplexe Großschadenslage auf einer der wichtigsten europäischen Wasserstraßen. Für die Feuerwehr standen zunächst Menschenrettung, anschließend Gefahrstoffabwehr und die Sicherung der Einsatzstelle im Mittelpunkt.

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