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Magirus richtet Vertrieb stärker auf Direktkontakt aus

Magirus stellt seine Vertriebsorganisation national und international neu auf. Im Mittelpunkt stehen mehr Direktvertrieb, stärkere regionale Präsenz und eine engere Rückkopplung mit Anwendern aus Feuerwehr, Katastrophenschutz, Hilfsorganisationen und weiteren BOS-Strukturen.

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Technik & Innovation

Einsatzführung im Fokus des Wandels

Bei komplexen Einsatzlagen im Bevölkerungsschutz, etwa beim Brand einer industriellen Lagerhalle, treffen unterschiedliche Organisationen, Aufgaben und Informationssysteme aufeinander. Feuerwehren nutzen Anwendungen zur Kräfteübersicht und Einsatzdokumentation, nachrückende Einheiten arbeiten mit Alarmierungs- und Navigationssystemen, der Rettungsdienst dokumentiert Patientendaten in eigenen Anwendungen, Drohneneinheiten liefern Bildmaterial über separate Plattformen und Gefahrgutdaten werden häufig über spezialisierte Datenbanken abgerufen.

Jede dieser Anwendungen erfüllt für sich genommen einen klaren Zweck. Wie dieser Fachartikel zeigt, entstehen die zentralen Herausforderungen weniger durch die einzelnen Anwendungen selbst, sondern vor allem an deren Schnittstellen. Da viele Systeme nicht herstellerübergreifend kompatibel sind, fließen digital erfasste Daten nicht automatisch zusammen. Informationen müssen weiterhin über Funk, Zuruf, Telefon, Messenger-Dienste oder manuell gepflegte Lagekarten zusammengeführt werden. In dynamischen Lagen führt dieser Medienbruch zu Zeitverlusten und erhöht das Risiko, dass Informationen verspätet, unvollständig oder widersprüchlich in die Führungsentscheidung einfließen.

Besonders deutlich wird dies, wenn zusätzliche Akteure wie Polizei, Fachberater, Betreiber kritischer Infrastrukturen oder überörtliche Einheiten eingebunden werden. Mangels automatisierter Schnittstellen wird der Datenaustausch dann häufig provisorisch organisiert, etwa durch das Abfotografieren analoger Lagekarten oder das manuelle Übertragen von Informationen in ein weiteres System. Digitale Werkzeuge schaffen in solchen Fällen nicht automatisch mehr Übersicht, sondern können zusätzliche parallele Informationsräume erzeugen.

Vier Softwarewelten mit eigenen Datenbeständen

Die Fragmentierung entsteht auch dadurch, dass im Feuerwehrwesen mehrere Softwareumgebungen mit klar abgegrenzten Aufgabenbereichen parallel betrieben werden. Am Beginn der Informationskette steht die Leitstellensoftware. Sie dient der Notrufannahme, der Festlegung des Einsatzstichwortes und der primären Disposition von Einheiten.

Daran schließen Alarmierungs- und Mobilisierungssysteme an. Sie informieren Einsatzkräfte über mobile Anwendungen, erfassen Rückmeldungen und Personalverfügbarkeit und stellen häufig erste Navigations- oder Einsatzdaten bereit. Wie im Fachartikel beschrieben, wird vor Ort im Einsatzleitwagen oder in einer Führungsstelle häufig eine Einsatzführungssoftware genutzt, um Lagekarte, Kräfteübersicht, Einsatztagebuch und Abschnittsbildung abzubilden. Ergänzend verwalten Verwaltungsprogramme im Hintergrund Personalstammdaten, Qualifikationen, Fahrzeuge, Geräte und Materialbestände.

Diese Daten wären für andere Anwendungen unmittelbar relevant. Personalqualifikationen könnten für die Besetzung von Sonderfunktionen wichtig sein, Materialdaten für die Einsatzplanung, Kräfteübersichten für die Leitstelle. Der Fachartikel „Führungsunterstützung im ELW: Ausbildung für komplexe Einsatzlagen“ verdeutlicht, dass Kräfteübersichten für die Leitstelle ebenso relevant sein können wie aktuelle Lageinformationen für nachrückende Einheiten. In der Praxis bleiben diese Informationen jedoch häufig in ihren jeweiligen Systemgrenzen eingeschlossen. Ein durchgängiger, automatisierter Abgleich findet vielerorts nicht statt.

Digitalisierung auf Stufe 3: spezialisiert, aber isoliert

Die aktuelle Entwicklung lässt sich als Reifegradmodell beschreiben. Auf Stufe 1 arbeiten Organisationen rein analog. Stufe 2 umfasst isolierte Büroanwendungen, etwa Tabellen oder einfache Dokumentationssysteme. Stufe 3 beschreibt den Einsatz spezialisierter Einzelsoftware für definierte Aufgabenbereiche. Stufe 4 wäre erreicht, wenn diese Systeme über herstellerübergreifende Schnittstellen vernetzt sind, wie in unserem Artikel nachzulesen ist.

Viele Feuerwehren befinden sich heute faktisch auf Stufe 3. Es existiert spezialisierte Software für Alarmierung, Führung, Dokumentation, Personalverwaltung oder Sonderlagen. Der Informationsfluss zwischen diesen Systemen bleibt jedoch weitgehend manuell. Damit entsteht ein Widerspruch: Die Einsatzstelle ist digitaler geworden, aber nicht zwingend vernetzter.

Ein häufiger technischer Lösungsansatz besteht in direkten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen einzelnen Produkten. Diese bilateralen Schnittstellen können kurzfristig helfen, führen langfristig aber in ein strukturelles Schnittstellendilemma. Mit jedem zusätzlichen System steigt die Zahl möglicher Verbindungen, die gepflegt, dokumentiert und bei Updates überprüft werden müssen. Dadurch entstehen neue Abhängigkeiten zwischen Herstellern, Aufgabenträgern und IT-Dienstleistern. Gleichzeitig wächst das Risiko, dass Softwareänderungen einzelne Datenflüsse unterbrechen.

Der ELW als zentrale Datendrehscheibe

Ein tragfähiges Zielbild liegt nicht darin, jede Anwendung direkt mit jeder anderen Anwendung zu verbinden. Entscheidend ist vielmehr, dass einsatzrelevante Daten standardisiert in das zentrale Einsatzführungssystem eingespeist werden können. Im verlinkten Fachartikel wird der Einsatzleitwagen deshalb als mögliche taktische Datendrehscheibe beschrieben, an der einsatzrelevante Informationen zusammengeführt, bewertet und für Führungsentscheidungen nutzbar gemacht werden.

In diesem Modell laufen nicht alle Informationen ungefiltert zusammen. Vielmehr müssen Daten nach taktischer Relevanz, Verantwortlichkeit und Aktualität strukturiert werden. Der Fachartikel macht deutlich: Ein gemeinsames, belastbares Lagebild entsteht erst, wenn Daten wie Kräfteverfügbarkeit, Lageinformationen, Gefahrstoffdaten oder Drohnenbilder strukturiert in einem Einsatzführungssystem zusammengeführt werden. Gleichzeitig müssen Zuständigkeiten klar bleiben. Nicht jede Organisation benötigt Zugriff auf alle Daten, aber jede relevante Information muss dort verfügbar sein, wo sie für die Einsatzentscheidung gebraucht wird.

Für die Praxis bedeutet dies: Interoperabilität ist keine rein technische Komfortfunktion. Sie wird zu einer Voraussetzung für Führungsfähigkeit in komplexen Lagen. Je mehr Organisationen, Fachberater und Spezialressourcen beteiligt sind, desto stärker entscheidet die Qualität des Datenflusses über Geschwindigkeit und Verlässlichkeit der Lagebeurteilung.

Datenräume benötigen klare Governance

Um den Datenaustausch über einzelne Einsatzstellen hinaus zu organisieren, wird im Bevölkerungsschutz zunehmend das Konzept eines übergreifenden Datenraums diskutiert. Gemeint ist eine herstellerunabhängige Infrastruktur, über die Behörden, Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und weitere Akteure Daten austauschen können, ohne ihre jeweilige Datensouveränität aufzugeben.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind grundsätzlich vorhanden. Die größere Herausforderung liegt in der Daten-Governance. Es muss verbindlich geregelt werden, wer welche Daten bereitstellt, wer sie nutzen darf, welche Verantwortung mit der Nutzung verbunden ist und wie Datenschutz, IT-Sicherheit und Einsatzrelevanz miteinander in Einklang gebracht werden. Da kommunale Feuerwehren, private Rettungsdienstleister, staatliche Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen zusammenwirken, kann diese Ordnung nicht allein durch einzelne Hersteller oder lokale Absprachen entstehen.

Notwendig sind politisch legitimierte Strukturen, klare rechtliche Grundlagen und einheitliche technische Standards. Als Lösungswege kommen gesetzliche Regelungen, verbindliche Normen oder staatlich betriebene Austauschplattformen infrage. Entscheidend ist, dass Interoperabilität nicht erst im Ereignisfall improvisiert wird, sondern bereits in Beschaffung, Ausbildung und Einsatzplanung mitgedacht ist.

Praxisbeispiel Bretten: klare Systemgrenzen statt Tool-Mix

Als Praxisbezug verweist der Fachartikel auf die Freiwillige Feuerwehr Bretten, die unterschiedliche digitale Systeme je nach Einsatzszenario klar voneinander abgrenzt und organisatorisch festlegt, wann welches Werkzeug genutzt wird. Dort wurde im Vorfeld festgelegt, welche Systeme für welche Einsatzszenarien genutzt werden. Im alltäglichen Dienstbetrieb kommen auf den Einsatzfahrzeugen reduzierte Tablet-Systeme zum Einsatz. Sie unterstützen vorrangig Navigation, Alarmierungsdaten und einfache Basisdokumentation.

Bei komplexen Großlagen erfolgt dagegen ein systematischer Wechsel auf eine dedizierte Stabssoftware. Diese wird sowohl im Einsatzleitwagen als auch im stationären Führungshaus genutzt. Der Mehrwert entsteht nicht nur durch die Technik, sondern vor allem durch die klare organisatorische Festlegung von Zuständigkeiten, Systemgrenzen und Übergabepunkten.

Damit wird verhindert, dass im Ernstfall mehrere Anwendungen unkoordiniert parallel genutzt werden. Die Feuerwehr definiert vor der Lage, welches System welchen Zweck erfüllt. Genau diese organisatorische Vorarbeit reduziert Reibungsverluste an der Einsatzstelle und stärkt die Informationsgrundlage für taktische Führungsentscheidungen.

Text: BKS Report

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Einsatz & Taktik, Basis-Online, Print+

Fähigkeitsmanagement: Gemeinsame Sprache für schnelle Hilfe

Das Fähigkeitsmanagement von Bund und Ländern soll länderübergreifende Hilfe im Bevölkerungsschutz präziser, vergleichbarer und planbarer machen. Anne Eversheim vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnet ein, warum die gemeinsame Sprache bereits existiert und weshalb sie kontinuierlich geübt werden muss.

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Einsatz & Taktik

MANV-Register startet als bundesweite Plattform für Katastrophenmedizin

Strukturierte Datengrundlage für MANV-Lagen

Im Rahmen der INTERSCHUTZ in Hannover wurde das bundesweite MANV-Register offiziell in Betrieb genommen. Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e. V. (DGKM) schafft damit eine Plattform, auf der medizinisch-organisatorische Einsatzdaten aus Massenanfällen von Verletzten und Erkrankten erfasst und wissenschaftlich ausgewertet werden können.

Das Register ist nicht auf personenbezogene Patientendaten ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Informationen zur Organisation, zum Ablauf und zur Bewältigung von MANV-Lagen. Dadurch sollen Erfahrungen aus realen Einsatzsituationen systematisch ausgewertet und für Forschung, Qualitätssicherung und interdisziplinären Wissenstransfer nutzbar gemacht werden.

Forschung und Qualitätssicherung im Bevölkerungsschutz

Die DGKM versteht das MANV-Register als Instrument, um aus vergangenen und aktuellen Einsatzlagen belastbare Erkenntnisse abzuleiten. Langfristig sollen daraus evidenzbasierte Empfehlungen für die Katastrophenmedizin und den Bevölkerungsschutz entstehen.

„Das MANV-Register ist ein Meilenstein für die Katastrophenmedizin in Deutschland. Es ermöglicht uns, Erfahrungen systematisch auszuwerten und daraus konkrete Verbesserungen für die Versorgung von Betroffenen abzuleiten“, erklärt PD Dr. Andreas Follmann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin.

Kerndatensatz mit 97 Items

Dem Start des Registers ging ein umfangreicher fachlicher Abstimmungsprozess voraus. Zunächst wurden 498 potenzielle Datenelemente identifiziert und in einem mehrstufigen Konsensverfahren bewertet. An diesem Aufbau waren insgesamt 115 Expertinnen und Experten beteiligt. Sie vertraten 34 Organisationen und Verbände sowie weitere Fachleute aus Rettungsdienst, Medizin, Wissenschaft und Bevölkerungsschutz.

Nach drei Konsensrunden und einer bundesweiten Online-Konsensuskonferenz wurde ein Kerndatensatz mit 97 Items festgelegt. Ergänzt wird dieser durch automatisch erhobene Daten, etwa Summenwerte oder Wetterinformationen. Die Inhalte reichen von Stammdaten und Einsatzgrunddaten über Schadenlage und Sichtungsprozess bis zu Einsatzmitteln und zeitlichen Abläufen.

Vernetzung mit bestehenden Registern vorgesehen

Das MANV-Register ist von Beginn an auf Vernetzung angelegt. Über eine einheitliche MANV-ID sollen künftig Verbindungen zu etablierten Registern wie dem TraumaRegister DGU, dem Deutschen Reanimationsregister oder AKTIN hergestellt werden können. Damit soll die wissenschaftliche Auswertung erleichtert und die Versorgungsforschung im Kontext von Großschadenslagen gestärkt werden.

Eine Teilnahme am Register ist sowohl für beauftragte Einzelpersonen als auch für regional zuständige Stellen möglich. Erfasst werden können historische und aktuelle Einsätze. Dadurch entsteht die Möglichkeit, Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen, Einsatzarten und Strukturen in eine gemeinsame bundesweite Datengrundlage einzubringen.

Erweiterung um CBRN und Flächenlagen geplant

Perspektivisch soll das Register um zusätzliche Module erweitert werden. Vorgesehen sind unter anderem CBRN-Lagen, lebensbedrohliche Einsatzlagen, Übungen und Flächenlagen. Außerdem sind technische Schnittstellen zu Dokumentations- und Leitstellensoftware geplant.

Damit könnte das Register künftig nicht nur für die nachträgliche Auswertung einzelner MANV-Ereignisse relevant werden, sondern auch für die Weiterentwicklung von Ausbildung, Einsatzplanung, Führungsorganisation und medizinischer Versorgung in komplexen Lagen.

Ehrenamtlicher Aufbau durch breite Fachbeteiligung

Die Entwicklung des Registers erfolgte nach Angaben der DGKM in ehrenamtlicher Zusammenarbeit. Das Präsidium der Gesellschaft würdigte die Beteiligung zahlreicher Fachleute, die ihre Erfahrung in den Aufbau eingebracht haben.

„Das MANV-Register lebt von der aktiven Beteiligung der Anwenderinnen und Anwender. Je mehr Einsatzdaten aus unterschiedlichen Regionen und Szenarien zusammengeführt werden, desto größer wird der Erkenntnisgewinn für die gesamte Gefahrenabwehr und den Bevölkerungsschutz“, betont PD Dr. Follmann.

Text: BKS Report
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e. V.

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Einsatz & Taktik, Basis-Online, Print+

Vegetationsbrandgefahr: Wenn Hitze, Wind und Trockenheit zusammenwirken

Vegetationsbrände entstehen nicht allein durch hohe Temperaturen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus trockener Vegetation, geringer Luftfeuchte, Wind, Bodenfeuchte und menschlichen Zündquellen. Für Feuerwehren, Ordnungsbehörden und Veranstalter liefert die Kombination aus Waldbrandgefahrenindex, Graslandfeuerindex, Dürremonitor und fachlichen Empfehlungen zu Feuer im Freien eine wichtige Grundlage zur Lagebewertung.

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Aktuelles, Einsatz & Taktik

Pakt für den Bevölkerungsschutz: DFV fordert Einbindung der Feuerwehren

Modernisierungsschub für die Zivile Verteidigung

Die veränderte Sicherheitslage in Europa, hybride Bedrohungen, Naturkatastrophen und die Anforderungen der Gesamtverteidigung rücken den Bevölkerungsschutz stärker in den politischen Fokus. Mit dem vom Bundeskabinett beschlossenen „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ soll die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen neu geordnet und die Zivile Verteidigung gezielt gestärkt werden.

Vorgesehen sind unter anderem Investitionen in Ausstattung, Warn- und Kommunikationssysteme, Trinkwasser- und Notstromversorgung sowie eine stärkere Verzahnung ziviler und militärischer Planungen. Auch die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte sowie die Vermittlung von Zivilschutzwissen an die Bevölkerung sollen ausgebaut werden. Für die Einsatzpraxis ist dabei entscheidend, wie die neuen Strukturen mit den bestehenden kommunalen Gefahrenabwehrsystemen verbunden werden.

Feuerwehren als stärkste Säule im Bevölkerungsschutz

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt den Pakt als wichtiges Signal, fordert jedoch eine deutliche Beteiligung der Feuerwehren bei der weiteren Ausgestaltung. Mit rund einer Million Einsatzkräften bilden sie die personell stärkste Komponente im deutschen Bevölkerungsschutz. Ihre flächendeckende kommunale Verankerung sorgt für kurze Reaktionszeiten, belastbare Ortskenntnis und eine breite fachliche Einsatzkompetenz.

Aus Sicht des DFV darf die Aufgaben- und Ressourcenzuweisung deshalb nicht losgelöst von den vorhandenen Fähigkeiten der Organisationen erfolgen. Gerade die Feuerwehren verfügen in vielen Bereichen über etablierte Strukturen, die für den Bevölkerungsschutz und die Zivile Verteidigung unmittelbar relevant sind. Dazu zählen Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Führung in Großlagen, Logistik, Warnung, Evakuierungsunterstützung und der Schutz vor chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Gefahren.

Neue Führungsstrukturen brauchen kommunale Anschlussfähigkeit

Ein zentraler Bestandteil des Paktes ist der geplante Ausbau übergeordneter Führungs- und Koordinierungsstrukturen. Dazu gehören der Steuerungsstab Kommando Zivile Verteidigung auf Bundesebene, der Ausbau der Zivilen Alarmplanung und die Entwicklung eines gemeinsamen digitalen Lagebildes Inland für den Bevölkerungsschutz.

Für die Feuerwehren stellt sich dabei die Frage der praktischen Anschlussfähigkeit. Lagebilder, Planungen und Führungsentscheidungen müssen bis auf die Ebene der kommunalen Gefahrenabwehr wirksam werden. Nur wenn die Erfahrungen der Einsatzbasis frühzeitig einbezogen werden, können neue Strukturen realistisch geplant und im Ernstfall belastbar umgesetzt werden.

Selbstschutz und Warnung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Neben organisatorischen und technischen Maßnahmen spielt auch die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung eine zentrale Rolle. Der DFV unterstützt die stärkere Verankerung von Zivilschutzwissen in Schulen und die Weiterentwicklung des bundesweiten Warnsystems. Ein wirksamer Warnmittelmix aus digitalen Anwendungen, Sirenen und verständlicher Risikokommunikation bleibt eine Grundvoraussetzung, um die Bevölkerung in Krisenlagen schnell und eindeutig zu erreichen.

Für Feuerwehren ergeben sich daraus zusätzliche Schnittstellen zur Brandschutzerziehung, Öffentlichkeitsarbeit und kommunalen Vorsorgeplanung. Die Vermittlung von Selbstschutzwissen kann die Einsatzorganisationen entlasten, wenn sie fachlich fundiert, dauerhaft angelegt und mit den örtlichen Strukturen abgestimmt wird.

Fähigkeitsmanagement statt starrer Szenarien

Der DFV unterstützt den geplanten Wandel von starren, szenarienorientierten Planungen hin zu einem dynamischen Fähigkeitsmanagement. Grundlage ist ein System definierter Fähigkeitsmodule, mit denen Kräfte und Mittel länderübergreifend angefordert werden können. Bislang wurden 40 Fähigkeiten beschrieben, die unabhängig von der konkreten Schadensursache abgerufen werden sollen.

Dieser Ansatz kann strukturelle Defizite im Zivilschutz kurzfristig kompensieren und vorhandene Ressourcen flexibler nutzbar machen. Entscheidend ist dabei die präzise Zuordnung von Kernkompetenzen zu den jeweiligen Organisationen. Für die Feuerwehren bedeutet dies, dass ihre flächendeckenden Fähigkeiten nicht nur berücksichtigt, sondern verbindlich in die weiteren Planungen des Bevölkerungsschutzes eingebunden werden müssen.

Text: BKS-Report, Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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Report vor Ort

Vegetationsbrandbekämpfung im Fokus des neuen WildfireCamp

Neues Format für Wald- und Vegetationsbrände

Vom 1. bis 6. Juni 2026 fand die INTERSCHUTZ, Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz, unter dem Leitthema „Safeguarding tomorrow“ statt. Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war die Premiere des WildfireCamp@INTERSCHUTZ. Vor dem Hintergrund zunehmender Wald- und Vegetationsbrände widmete sich das neue Format gezielt der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von Flächen- und Waldbränden.

Das WildfireCamp verband praxisnahe Vorführungen mit Fachvorträgen, Technologiepräsentationen und internationalem Austausch. Damit wurde das Thema Vegetationsbrandbekämpfung nicht nur aus einsatztaktischer Perspektive betrachtet, sondern auch mit Blick auf Prävention, Lageerfassung, Digitalisierung und langfristiges Feuermanagement eingeordnet.

Austausch zwischen Einsatzpraxis und Technologie

Konzipiert wurde das WildfireCamp von der Deutschen Messe AG gemeinsam mit Bosch Building Technologies, dem Europäischen Forstinstitut (EFI), @fire und IMBOS e. V. Ziel war es, Einsatzkräfte, Technologieanbieter, Forschung, Forstwirtschaft und politische Entscheidungsträger in einer internationalen Wildfire Community zusammenzubringen.

Im Mittelpunkt stand dabei ein ganzheitlicher Ansatz. Neben der unmittelbaren Brandbekämpfung wurden auch Früherkennung, Detektion, taktische Einsatzoptionen, Nachsorge und Wiederbewaldung thematisiert. Gerade für Einsatzorganisationen bietet ein solches Format die Möglichkeit, internationale Erfahrungen mit den Anforderungen der eigenen Einsatzpraxis abzugleichen.

Live-Demonstrationen im Freigelände

Rund 20 nationale und internationale Organisationen und Unternehmen präsentierten im WildfireCamp ihre Lösungen. Dazu gehörte unter anderem CAL FIRE, die kalifornische Behörde für Forstwesen und Brandschutz. Die Vorführungen auf dem Freigelände zwischen Halle 26 und Halle 17 waren in fünf Einsatzabschnitte gegliedert: Pre- und Post-Fire-Management, fahrzeuggestützte Brandbekämpfung, Luftunterstützung, Löschmannschaften sowie spezielle Einsatzoptionen.

Durch diese Gliederung entstand ein praxisnaher Überblick über unterschiedliche taktische und technische Ansätze der Vegetationsbrandbekämpfung. Sichtbar wurde dabei auch, wie stark moderne Vegetationsbrandlagen von vernetzter Einsatzführung, schneller Lageerkundung und abgestimmtem Zusammenwirken verschiedener Kräfte geprägt sind.

Vernetzter Einsatzleitwagen „Xplore“ vorgestellt

Ein technologischer Schwerpunkt war die Erstpräsentation von „Xplore“. Dabei handelt es sich um eine mobile Befehlsstelle in Form eines vernetzten Einsatzleitwagens. Das System bündelt verschiedene Technologien von der Sensorik bis zur Satellitenkommunikation und wurde unter Beteiligung von IMBOS e. V. entwickelt.

Der Ansatz verdeutlicht, welche Bedeutung robuste Führungsunterstützung, resiliente Kommunikation und digitale Lagebilder künftig bei komplexen Vegetationsbrandlagen haben können. Besonders bei großflächigen Einsatzstellen, schwieriger Topografie oder lückenhafter Infrastruktur kann die mobile Bündelung von Daten, Kommunikation und Führung ein entscheidender Faktor für die Einsatzkoordination sein.

Fachprogramm im „Command Post“

Ergänzend zu den Live-Demonstrationen bot das Forum „Command Post“ in Halle 17 ein umfangreiches Fachprogramm. In Vorträgen, Diskussionsrunden und praxisorientierten Workshops wurden Strategien zur Einsatzführung, neue Technologien zur Früherkennung, Präventionsansätze und Fragen der Digitalisierung im Einsatz behandelt.

Eine Networking-Area im Freigelände ergänzte das Programm und bot Raum für den direkten fachlichen Austausch zwischen Einsatzkräften, Entwicklern, Forschungseinrichtungen, Behörden und weiteren Akteuren des Bevölkerungsschutzes.

Text: BKS Report
Quelle: Deutsche Messe AG

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Feuerwehrhaus
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Feuerwehrhausplanung und Bedarfsplanung: Wie Kommunen zukunftsfähige Feuerwehrhäuser entwickeln

Viele Probleme moderner Feuerwehrhäuser entstehen nicht erst im Betrieb, sondern bereits in frühen Planungsphasen. Fehlende Reserveflächen, unterschätzte Verkehrswege oder zu knapp dimensionierte Sozialbereiche führen vielerorts schon wenige Jahre nach Fertigstellung zu neuen Engpässen. Die Autoren Frank Schmitz und Stefan Hies von der Lülf+ Sicherheitsberatung erklären, warum Bedarfsplanung weit über Quadratmeter und Fahrzeugstellplätze hinausgeht und welche typischen Fehler sich bei Feuerwehrhausprojekten immer wieder wiederholen.

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Aktuelles, Einsatz & Taktik

Freispruch für Feuerwehrmann nach Blitzerfoto auf Einsatzfahrt

Der Feuerwehrmann Ray Lange von der Freiwilligen Feuerwehr Taucha bei Leipzig ist nach einem Blitzerfoto auf einer Einsatzfahrt vom Amtsgericht Eilenburg freigesprochen worden. Der Fall hatte bundesweit Aufmerksamkeit ausgelöst, weil gegen den Einsatzfahrer zunächst ein Bußgeldbescheid ergangen war.

Der Vorfall ereignete sich am 7. Mai 2025. Nach Angaben der sächsischen Justiz war der Feuerwehrmann auf der Sommerfelder Straße in Taucha im Bereich einer Baustelle auf dem Weg zu einem Feuerwehreinsatz unterwegs. Vorgeworfen wurde ihm, die dort angeordnete Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde um 39 Kilometer pro Stunde überschritten zu haben.

Bußgeld, Punkte und Fahrverbot nach Einsatzfahrt

Nach Medienberichten war der Feuerwehrmann mit einem Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Taucha unterwegs. Die Brandmeldeanlage einer Grundschule hatte ausgelöst. Der Fahrer fuhr demnach mit Blaulicht und Martinshorn und wurde im Baustellenbereich mit 69 Kilometern pro Stunde erfasst.

Gegen den Feuerwehrmann wurde zunächst ein Bußgeldbescheid verhängt. Nach übereinstimmenden Berichten sollte er 369 Euro zahlen, außerdem waren zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot vorgesehen. Gegen diese Entscheidung legte der Betroffene Einspruch ein.

Angaben des Feuerwehrmanns vor Gericht

Vor Gericht begründete der Feuerwehrmann seine Fahrweise damit, dass er sich auf einer Einsatzfahrt zu einem Brandalarm befunden habe. Er war nach den vorliegenden Berichten mit Sonder- und Wegerechten unterwegs, also mit Blaulicht und Martinshorn.

Nach Angaben von MDR und weiteren Medienberichten gab der Feuerwehrmann außerdem an, dass zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht genügend Einsatzkräfte auf der Wache verfügbar gewesen seien. Deshalb habe er möglichst schnell zur Einsatzstelle gelangen wollen, um seine Kameraden zu unterstützen. Er erklärte demnach auch, er habe bei der Fahrt niemanden gefährdet, weil an der betreffenden Stelle kein Gegenverkehr sowie kein Fuß- oder Radverkehr vorhanden gewesen sei.

Gericht sieht Tempo-30-Anordnung als nicht wirksam an

Das Amtsgericht Eilenburg sprach den Feuerwehrmann am 9. Juni 2026 frei. Nach Medienberichten begründete das Gericht die Entscheidung unter anderem damit, dass die Tempo-30-Anordnung an der betreffenden Stelle rechtlich nicht wirksam gewesen sei. Dadurch sei nicht von 30 Kilometern pro Stunde, sondern von 50 Kilometern pro Stunde als maßgeblicher Höchstgeschwindigkeit auszugehen gewesen.

Zudem wurde nach den Berichten die Nutzung von Sonderrechten im konkreten Einsatz berücksichtigt. Die Medienberichte geben wieder, dass das Gericht die Sonderrechtsnutzung als gerechtfertigt bewertet habe.

Keine allgemeine Aussage für alle Einsatzfahrten

Der Fall zeigt vor allem die konkrete gerichtliche Bewertung dieses Einzelfalls. Nach den bislang veröffentlichten Berichten stützte sich der Freispruch auf mehrere Punkte: die rechtliche Bewertung der örtlichen Geschwindigkeitsbeschränkung, die konkrete Einsatzfahrt sowie die Nutzung von Sonderrechten.

Eine schriftliche Urteilsbegründung liegt öffentlich bislang nicht vor. Entsprechend lässt sich aus den Medienberichten keine allgemeine Regel für vergleichbare Einsatzfahrten ableiten. Gesichert ist lediglich, dass das Amtsgericht Eilenburg den Bußgeldbescheid in diesem Verfahren aufgehoben und den Feuerwehrmann freigesprochen hat.

Entscheidung noch nicht rechtskräftig

Nach übereinstimmenden Medienberichten ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig. Damit bleibt offen, ob der Fall mit dem Freispruch des Amtsgerichts Eilenburg endgültig abgeschlossen ist.

Text: BKS-Report

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CRASH DAYS auf der INTERSCHUTZ 2026: Moderne Technische Rettung live im Freigelände

Die klassischen Pkw-Unfälle vergangener Jahrzehnte spielen in der technischen Rettung längst nicht mehr die alleinige Hauptrolle. Moderne Fahrzeugstrukturen, alternative Antriebe, Hochvoltsysteme und immer komplexere Sicherheitstechnik verändern die Anforderungen an Feuerwehren und Rettungsdienste spürbar. Genau an diesem Punkt setzten die CRASH DAYS auf der INTERSCHUTZ 2026 mit praktischen Trainings und Workshops rund um moderne technische Hilfeleistung an. Mit eigenem Pavillon und Live-Aktivitäten direkt daneben vereinte IDEX Fire & Safety bekannte Rettungs- und Brandbekämpfungsmarken wie LUKAS, Vetter, AWG, Alco, Godiva und weitere.

Technische Rettung unter realistischen Bedingungen

Im Mittelpunkt standen keine klassischen Produktpräsentationen, sondern praxisnahe Szenarien mit realitätsnahen Einsatzlagen. Trainiert wurde unter anderem an aktuellen Busmodellen, schweren Nutzfahrzeugen sowie Landmaschinen von New Holland.

Die Veranstalter sprachen bewusst von einem „praxisnahen Hochleistungstraining für moderne Rettungstechniken“. Dabei ging es nicht nur um den Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät, sondern zunehmend auch um medizinisch-technische Schnittstellen, Einsatzkommunikation und taktische Entscheidungsfindung.

Besonders auffällig war die Kombination aus praktischen TH-Trainings und ergänzenden Fachworkshops. Während die praktischen Einheiten auf direkte Einsatzmaßnahmen fokussierten, griffen die Theorieblöcke Themen wie Crew Resource Management, Traumaversorgung oder neue Fahrzeugtechnologien auf.

Hochvolt, Wasserstoff und neue Fahrzeugkonzepte

Ein Schwerpunkt der diesjährigen CRASH DAYS lag auf alternativen Antriebstechnologien. Bereits zu Beginn der Messe standen Szenarien mit Hochspannungs- und Wasserstoffbussen im Fokus. Gerade diese Entwicklungen verändern die technische Rettung zunehmend. Feuerwehren müssen heute nicht nur klassische Fahrzeugstrukturen beherrschen, sondern auch Risiken durch Hochvoltsysteme, Energiespeicher oder neue Werkstoffe einschätzen können. Im weiteren Verlauf der Woche rückten zusätzlich schwere Nutzfahrzeuge, landwirtschaftliche Maschinen und kombinierte Unfalllagen in den Mittelpunkt. Am Donnerstag und Freitag beschäftigten sich die Trainings unter anderem mit Rettungseinsätzen bei Landmaschinen und Traktoren sowie mit modernen Bergungstechniken bei Lkw-Unfällen. Damit griffen die CRASH DAYS genau jene Einsatzszenarien auf, die vielerorts zwar selten auftreten, im Ernstfall jedoch besonders hohe Anforderungen an Einsatzkräfte stellen.

Vernetzte Technik für komplexe Szenarien

Die Ausstellung rund um die LUKAS RESCUE LEAGUE verband Ausrüstung, Expertenwissen und realistische Anwendungsbeispiele und zeigt, wie moderne Rettungs- und Brandbekämpfungssysteme als vernetzte Lösungen funktionieren müssen, um der zunehmenden Komplexität von Notfällen gerecht zu werden. Besucher des Pavillons erlebten Live-Demonstrationen hydraulischer Rettungsgeräte, Stabilisierungs- und Hebesysteme, Wasserförder- und Schaumtechnologien sowie praktische Einblicke in Interoperabilität, Ergonomie und Betriebseffizienz. Der Fokus lag dabei durchgehend auf Lösungen, die die Entscheidungsfindung vereinfachen, die körperliche Belastung reduzieren und die Sicherheit der Einsatzkräfte in Hochdrucksituationen erhöhen.

Gemeinsam für globale Einsatzsicherheit

Das übergeordnete Ziel des Auftritts von IDEX Fire & Safety auf der INTERSCHUTZ 2026 war es, die weltweite Feuerwehr- und Rettungsgemeinschaft durch die Verbesserung der Einsatzfähigkeit und die Förderung eines gemeinsamen Verständnisses zu unterstützen. Durch die Kombination von Innovation, Live-Anwendungen und hochkarätigen Schulungen in einem einheitlichen Pavillon wollte IDEX Fire & Safety eine Plattform für einen fruchtbaren Austausch, Zusammenarbeit und zukunftsorientierten Dialog schaffen – und damit sein Engagement bekräftigen, Rettungskräfte so auszustatten und auszubilden, dass sie unter den anspruchsvollsten Bedingungen selbstbewusst, effizient und sicher agieren können.

Text: BKS Report, Quelle: Interschutz

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