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DIN 14961 regelt Feuerwehrboote umfassend neu

Die überarbeitete DIN 14961:2025 bringt grundlegende Änderungen für Feuerwehrboote. Neben der Aufnahme des Schnelleinsatzboots (SEB) als Bootstyp wurde die Norm umfassend an europäische Standards angepasst. Für Feuerwehren ergeben sich daraus klare Anforderungen an Ausstattung, Bauweise und Einsatzgrenzen – ein wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung und Sicherheit auf dem Wasser.

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Foto: Magirus
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Sicherheit als Standortfaktor: Forum zur europäischen Sicherheitszukunft in Wien

Plattform für sicherheitspolitischen Austausch in Österreich

In Wien wurde ein Fachforum initiiert, das sich mit der sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Zukunft Europas befasst. Im Zentrum steht die These, dass Sicherheit nicht nur eine staatliche Aufgabe, sondern auch ein wesentlicher Faktor für wirtschaftliche Stabilität und Entwicklung ist. Damit wird ein Themenfeld adressiert, das über klassische Gefahrenabwehr hinausgeht und zunehmend strategische Bedeutung gewinnt.

Das Forum bringt Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und Einsatzorganisationen zusammen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zu verknüpfen und gemeinsame Ansätze für zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

Sicherheit als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung

Ein zentrales Thema der Veranstaltung ist die Rolle von Sicherheit als Voraussetzung für wirtschaftliche Wertschöpfung. Stabile Rahmenbedingungen gelten als Grundlage für Investitionen, Infrastrukturentwicklung und funktionierende Lieferketten. Gleichzeitig zeigen aktuelle Krisenlagen, dass Sicherheitsstrukturen zunehmend unter Druck geraten und weiterentwickelt werden müssen.

Diskutiert wird, wie sich sicherheitsrelevante Investitionen nicht nur als Kostenfaktor, sondern als strategische Investition in die Zukunft verstehen lassen. Dabei geht es auch um die Frage, wie öffentliche und private Akteure stärker zusammenarbeiten können.

Herausforderungen für Einsatzorganisationen

Für Feuerwehren und andere Organisationen im Bevölkerungsschutz ergeben sich aus dieser Perspektive neue Anforderungen. Neben der klassischen Gefahrenabwehr rücken Themen wie Resilienz, kritische Infrastruktur und interdisziplinäre Zusammenarbeit stärker in den Vordergrund.

Das Forum greift diese Entwicklungen auf und stellt die Rolle der Einsatzorganisationen im europäischen Kontext dar. Dabei wird deutlich, dass deren Leistungsfähigkeit eng mit politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verknüpft ist.

Europäische Perspektive und Vernetzung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der europäischen Zusammenarbeit. Sicherheitsfragen machen nicht an nationalen Grenzen halt, insbesondere bei Naturereignissen, technischen Risiken oder hybriden Bedrohungslagen. Entsprechend gewinnt der Austausch zwischen europäischen Akteuren an Bedeutung.

Das Forum in Wien versteht sich daher auch als Plattform zur Vernetzung und zum Wissenstransfer. Ziel ist es, gemeinsame Strategien zu entwickeln und bestehende Strukturen weiterzuentwickeln.

Text: BKS Report
Quelle: Magirus Pressemitteilung

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Drohnenaufnahme einer Übung auf der Mobilen Übungsanlage Binnengewässer
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Mobile Übungsanlage Binnengewässer: Realitätsnahe Ausbildung für Einsätze auf dem Wasser

Einsätze auf Binnenwasserstraßen zählen zu den komplexesten Lagen im Feuerwehralltag, sind jedoch für viele Einheiten selten. Die Mobile Übungsanlage Binnengewässer schafft eine realitätsnahe Trainingsumgebung, um genau diese Einsatzsituationen systematisch und praxisnah zu beherrschen.

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Foto: RMRH Trop´s Innovations GmbH
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Mobile Raumlösungen für Großschadenslagen neu gedacht

Modulare Führungs- und Arbeitsräume gewinnen bei lang andauernden Einsatzlagen zunehmend an Bedeutung. Das RMRH-System zeigt, wie sich mobile Raumlösungen flexibel für Führungsunterstützung, Versorgung und Koordination einsetzen lassen, insbesondere dort, wo klassische Einsatzleitfahrzeuge an räumliche Grenzen stoßen.

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Foto: Deutsche Messe AG
Aktuelles

INTERSCHUTZ 2026: Rosenbauer mit Fokus auf Digitalisierung, Vernetzung und Einsatzpraxis

Klare Ausrichtung auf die Einsatzrealität

Mit Blick auf die INTERSCHUTZ 2026 positioniert sich Rosenbauer deutlich entlang der aktuellen Herausforderungen im Feuerwehr- und Rettungswesen. Im Fokus stehen Lösungen, die den Einsatzalltag konkret unterstützen und bestehende Systeme sinnvoll erweitern. Dabei wird insbesondere die zunehmende Komplexität moderner Einsatzlagen berücksichtigt, die höhere Anforderungen an Technik, Kommunikation und Koordination stellt.

Das Unternehmen kündigt an, seine Entwicklungen gezielt an den Bedürfnissen der Anwender auszurichten. Neben klassischen Fahrzeug- und Löschsystemen rücken zunehmend digitale Anwendungen und vernetzte Plattformen in den Mittelpunkt.

Digitalisierung und Vernetzung als zentrale Themen

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf digitalen Technologien. Rosenbauer sieht hier einen wesentlichen Hebel, um Einsatzabläufe effizienter und sicherer zu gestalten. Dazu zählen unter anderem Lösungen zur Vernetzung von Einsatzmitteln sowie Systeme zur Unterstützung von Lageführung und Entscheidungsprozessen.

Digitale Anwendungen sollen dabei nicht isoliert betrachtet werden, sondern als integraler Bestandteil moderner Einsatzkonzepte fungieren. Ziel ist es, Informationen schneller verfügbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einheiten und Organisationen zu verbessern.

Weiterentwicklung von Fahrzeug- und Systemlösungen

Neben digitalen Themen wird Rosenbauer auch Weiterentwicklungen im Bereich der Fahrzeugtechnik präsentieren. Dabei geht es unter anderem um die Optimierung bestehender Konzepte sowie um neue Ansätze, die auf zukünftige Einsatzanforderungen ausgerichtet sind.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration verschiedener Systeme in ein Gesamtkonzept. Fahrzeuge werden zunehmend als Plattform verstanden, die unterschiedliche Funktionen bündeln und flexibel an verschiedene Einsatzszenarien angepasst werden können.

INTERSCHUTZ als zentrale Plattform für Innovationen

Die INTERSCHUTZ gilt als eine der wichtigsten internationalen Fachmessen für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Für Rosenbauer bietet sie die Möglichkeit, neue Entwicklungen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen und den Austausch mit Anwendern, Entscheidern und Fachleuten zu intensivieren.

Die Teilnahme an der Messe wird gezielt genutzt, um aktuelle Trends aufzugreifen und eigene Lösungsansätze in den fachlichen Diskurs einzubringen.

Text: BKS Report, Quelle: Rosenbauer International AG

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Quelle: bittedankeschön - stock.adobe.com
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Rhein in Flammen Koblenz: So organisiert die Feuerwehr den Abschnitt Wasser

Wenn bei „Rhein in Flammen“ in Koblenz der Schiffskonvoi Richtung Deutsches Eck zieht, läuft hinter den Kulissen ein hochkomplexes Sicherungskonzept. Der Abschnitt Wasser ist dabei ein eigener Einsatzraum mit eigener Führungslogik, abgestimmten Rettungsmitteln und klaren Schnittstellen zwischen Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Hilfsorganisationen.

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Übungslage auf dem Rhein: Schiffskollision mit Personenschaden und Brandeinsatz (Quelle: Presse- und Medienteam der Feuerwehr Frankenthal)
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Alarmübung in Frankenthal: Wenn der Rhein zur Einsatzbühne wird

Eine groß angelegte Alarmübung am Rhein in Frankenthal simulierte im September 2025 eine Schiffskollision mit zahlreichen Verletzten, Brandentwicklung und vermissten Personen. Ziel war es, das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und weiteren Akteuren unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben. Die Übung machte deutlich, wie komplex Großschadenslagen auf Bundeswasserstraßen sind.

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Quelle: Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG, Dönges 2026
Technik & Innovation

NRW stärkt Wasserrettung mit 40 Geräteanhängern für Strömungs‑ und Fließwasserrettung

Das Land Nordrhein‑Westfalen hat im Frühjahr 2025 mit der Übergabe von Geräteanhängern für Strömungs‑ und Fließwasserrettung eine flächendeckende Ausrüstung moderner Einsatzmittel an seine Wasserrettungszüge begonnen, die nun abgeschlossen ist. Innenminister Herbert Reul übergab die ersten Anhänger gemeinsam mit Mehrzweckfahrzeugen an die Landesverbände der Deutschen Lebens‑Rettungs‑Gesellschaft (DLRG) Westfalen und Nordrhein sowie an die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Düsseldorf. Insgesamt werden bis Ende 2025 40 Fahrzeuge der taktischen Ausstattung übergeben, die gezielt für Hochwasser‑, Überschwemmungs‑ und Strömungslagen ausgelegt sind.

Aufgabe und Einsatzprofil der Anhänger

Die Geräteanhänger dienen als mobile Einsatzbasis für Wasserrettungsteams in gefährlichen Strömungs‑, Hochwasser‑ oder Fließwasserszenarien. Sie sind mit zwei Bootstypen ausgestattet: einem Schlauchboot mit Aluminiumrumpf und Außenbordmotor sowie einem „Raft“-Wildwasser‑Schlauchboot, jeweils mit Platz für bis zu sechs Personen. Diese Boote ermöglichen den Transport von Personal und Material sowie die schnelle Rettung von in Not geratenen Personen oder Tieren aus bewegtem Wasser. Die Anhänger enthalten ferner persönliche Schutzausrüstung (Neoprenanzüge, Helme, Schwimmwesten), Seil‑ und Zugtechnik, Rettungs‑ und Erste‑Hilfe‑Material sowie Beleuchtungs‑ und Stromversorgungseinrichtungen, um auch bei Dunkelheit oder schwierigen Sichtverhältnissen effektiv arbeiten zu können.

Stärkung der Wasserrettungszüge im Katastrophenschutz

Mit der Ausrüstung der Geräteanhänger reagiert Nordrhein‑Westfalen auf die zunehmende Wahrscheinlichkeit von Extremwetterlagen, wie Starkregen und Überschwemmungen, die sowohl an großen Flüssen als auch an kleineren Gewässern schnelle Strömungen und gefährliche Einsatzlagen erzeugen. Wasserrettungszüge (WRZ) sind dabei taktische Einheiten im Katastrophenschutz, die unter anderem Menschen und Tiere retten, Deiche sichern und Grundversorgungen in überfluteten Gebieten sicherstellen.

Die Umsetzung des Gerätekonzepts erfolgte in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern: Die Basisanhänger wurden von der Ewers Karosserie‑ und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG gefertigt, die komplette systematische Beladung inklusive PSA und technischer Ausstattung lieferte das Unternehmen Dönges GmbH & Co. KG, und die Boote stammen von Lava Marine. Jedes Fahrzeug wurde vor Übergabe umfassend geprüft, und die Einsatzkräfte erhielten Einweisungen zur sicheren Handhabung der Technik.

Bedeutung für künftige Hochwasserlagen

Die Geräteanhänger sollen nicht nur in Unglücksfällen Menschen retten, sondern auch als multiplikative Ressource für örtliche Einsatzkräfte wirken. Sie erleichtern die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, DLRG, Wasserwacht, DRK und anderen BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), indem sie standardisierte Technik und Taktik in die Wasserrettung bringen. Die Ausstattung unterstützt darüber hinaus Evakuierungen, medizinische Erstversorgung am Einsatzort und logistische Sicherungsvorgänge, die in Hochwasser‑ oder Flussnotlagen zwingend erforderlich sind.

Text: BKS Report, Quelle: Dönges GmbH & Co KG

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Pfingsthochwasser 2025 als erste große Bewährungsprobe (Quelle: Freiwillige Feuerwehr Eppelborn)
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Boote, wo keine Straßen mehr sind: Mit Weitblick für mehr Sicherheit

Flachwasserboote gehören inzwischen auch bei Feuerwehren ohne direkten Gewässerbezug zur Einsatzplanung. Die Freiwillige Feuerwehr Eppelborn hat ihre Boote als Konsequenz aus Starkregenereignissen und Erfahrungen aus der Ahrtal-Katastrophe beschafft. Beim Pfingsthochwasser 2025 zeigte sich erstmals unter Realbedingungen, welchen taktischen Mehrwert diese Entscheidung für Evakuierungen, Materialtransport und Einsatzlogistik haben kann.

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Vorstellung von Einsatzmitteln zum Ufern (Quelle: LfBK / Albrecht)
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GAMS-Wasserrettung: Wie eine neue Lehrmeinung der Feuerwehr entsteht

Mit der sogenannten GAMS-Wasserrettung entwickelt sich derzeit eine neue Lehrmeinung für Einsätze an Gewässern. Der Ansatz überträgt bekannte Führungsgrundsätze aus anderen Einsatzbereichen konsequent auf Wasserlagen. Ziel ist es, insbesondere nicht spezialisierten Feuerwehren ein klares, sicheres und praxistaugliches Handlungsschema für die erste Einsatzphase zu geben.

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