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FEU Leadership Conference: Internationale Vernetzung auf der INTERSCHUTZ

Mehr als 300 Feuerwehr- und Bevölkerungsschutz-Führungskräfte aus Europa und weiteren Teilen der Welt kommen derzeit auf der INTERSCHUTZ 2026 zur ersten FEU Leadership Conference zusammen. Im Mittelpunkt stehen nicht Fahrzeuge oder Ausrüstung, sondern strategische Fragen zu Krisenresilienz, internationaler Zusammenarbeit und der Zukunft der Feuerwehren in einer zunehmend vernetzten Welt.

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Aktuelles

amefire: Digitale Inventarverwaltung im Feuerwehralltag

Die Digitalisierung von Feuerwehren wird häufig auf Einsatzführung, Alarmierung oder digitale Lagekarten reduziert. In der Praxis entstehen jedoch viele Verwaltungsaufgaben abseits des Einsatzgeschehens: Ausrüstung muss dokumentiert, Prüfungen überwacht, Wartungsintervalle eingehalten und Inventar nachvollziehbar verwaltet werden. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Softwareunternehmen amefire an.

Auf der INTERSCHUTZ 2026 präsentiert das Unternehmen sein digitales Ökosystem für Feuerwehren, das von der Personalverwaltung über die Einsatzdokumentation bis hin zur Inventar- und Geräteverwaltung reicht. Im Mittelpunkt steht dabei ein Ziel: Verwaltungsaufwand reduzieren und Informationen dort verfügbar machen, wo sie benötigt werden.

Eine Plattform für die gesamte Feuerwehrverwaltung

Das Kernsystem amefire versteht sich als zentrale Verwaltungsplattform für Feuerwehren. Personaldaten, Fahrzeuge, Geräte, Inventar, Atemschutzverwaltung, Einsatzberichte, Dokumente und Gebührenbescheide werden dabei innerhalb eines gemeinsamen Systems verwaltet.

Der Ansatz folgt einer Entwicklung, die in vielen Feuerwehren bereits sichtbar ist. Statt verschiedener Einzellösungen für einzelne Fachbereiche entstehen zunehmend integrierte Plattformen, die Daten zentral verfügbar machen und Doppelarbeit vermeiden sollen.

Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, verschiedene Organisationseinheiten innerhalb einer Kommune oder Feuerwehrstruktur gemeinsam abzubilden. Mehrere Fachbereiche können parallel im selben System arbeiten und auf dieselben Daten zugreifen. Dadurch entstehen einheitliche Prozesse und eine gemeinsame Datenbasis.

Der Gerätewart als Schlüsselrolle der Digitalisierung

Während Einsatzführung und Alarmierung häufig im Fokus digitaler Entwicklungen stehen, geraten Gerätewarte oft weniger in den Blick. Dabei verwalten sie einen erheblichen Teil der sicherheitsrelevanten Infrastruktur einer Feuerwehr.

Prüffristen, Wartungen, Inventarbewegungen, Fahrzeugbeladungen und die Ausgabe persönlicher Ausrüstung erzeugen einen erheblichen Dokumentationsaufwand. Fehler oder Versäumnisse können unmittelbare Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft haben.

Genau hier setzt amefire.tools an. Die Anwendung bringt zentrale Funktionen der Inventarverwaltung direkt auf Tablets im Gerätehaus. Gerätewarte können Inventar erfassen, QR- oder Barcodes scannen, Prüfungen dokumentieren und Wartungen digital verwalten.

Statt Papierlisten oder nachträglicher Übertragungen werden Informationen direkt vor Ort erfasst und mit dem zentralen System synchronisiert. Mängel können unmittelbar dokumentiert und an zuständige Personen weitergeleitet werden. Gleichzeitig bleibt der Zustand der Ausrüstung jederzeit nachvollziehbar.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Fahrzeugbeladung. Digitale Checklisten ermöglichen eine schnelle Kontrolle der Beladung, während fehlende oder unvollständige Ausrüstung unmittelbar sichtbar wird. Auch die Verwaltung von Verwahrorten sowie die Ausgabe persönlicher Schutzausrüstung erfolgt vollständig digital.

Für Gerätewarte bedeutet dies vor allem eines: weniger Verwaltungsaufwand und mehr Transparenz über den tatsächlichen Zustand des Inventars.

Einsatzführung und Dokumentation aus einer Hand

Neben der Verwaltungsplattform umfasst das System mit ameV100 auch eine eigenständige Lösung für Einsatzdokumentation und Lageführung.

Die Software ermöglicht es, Einsatzinformationen bereits während der Anfahrt zu erfassen und zentral bereitzustellen. Einsatzdokumentationen können anschließend direkt in die Verwaltungsumgebung übernommen werden.

Interessant ist dabei die Verknüpfung der Systeme. Personal- und Inventardaten aus amefire können unmittelbar für die Einsatzdokumentation genutzt werden. Dadurch entfällt die mehrfache Datenerfassung in unterschiedlichen Anwendungen.

Gerade bei größeren Schadenslagen oder umfangreichen Dokumentationspflichten kann dies die Arbeitsabläufe deutlich vereinfachen.

Kommunikation und Organisation im Feuerwehralltag

Mit amefire.plus erweitert das Unternehmen die Plattform um mobile Funktionen für Führungskräfte und Einsatzkräfte. Verfügbarkeiten, Termine, Übungen oder Instandhaltungen können über eine App verwaltet werden.

Hinzu kommt ein integrierter Messenger, der speziell für die interne Kommunikation innerhalb von Feuerwehren entwickelt wurde. Ziel ist es, organisatorische Informationen zentral bereitzustellen und gleichzeitig datenschutzkonforme Kommunikationswege anzubieten.

Die Synchronisation mit dem Hauptsystem sorgt dafür, dass Änderungen unmittelbar für alle berechtigten Nutzer verfügbar sind.

Wenn mehrere Feuerwehren zusammenarbeiten

Besonders interessant wird der Ansatz auf Ebene von Landkreisen und kommunalen Kooperationen. Mit amefire.suite bietet das Unternehmen eine Lösung, die mehrere Feuerwehren innerhalb einer gemeinsamen digitalen Struktur vernetzt.

Landkreise erhalten dadurch einen zentralen Überblick über Personal, Inventar sowie Aus- und Weiterbildungen. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Feuerwehren eigenständig und können ihre Daten weiterhin selbst verwalten.

Organisationseinheiten, Löschzüge oder kreisübergreifende Strukturen lassen sich innerhalb der Plattform abbilden. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender interkommunaler Zusammenarbeit gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung.

Digitalisierung als Unterstützung der Einsatzbereitschaft

Die Entwicklung zeigt, dass Digitalisierung im Feuerwehrwesen längst nicht mehr nur Einsatzführung oder Alarmierung betrifft. Ein erheblicher Teil der täglichen Arbeit findet im Hintergrund statt – in der Verwaltung von Personal, Ausrüstung und Fahrzeugen.

Genau dort setzt amefire an. Der Fokus liegt weniger auf spektakulären Einsatzbildern als auf den alltäglichen Prozessen, die eine Feuerwehr dauerhaft einsatzbereit halten.

Und genau deshalb fällt am Messestand ein Satz besonders häufig: „Wir machen die Gerätewarte glücklich.“

amefire auf der INTERSCHUTZ 2026

Die INTERSCHUTZ 2026 läuft noch bis zum 6. Juni in Hannover. Besucher können sich in Halle 16 / Stand F25 über das amefire-Ökosystem informieren und die verschiedenen Module für Verwaltung, Inventarmanagement, Einsatzführung und organisationsübergreifende Zusammenarbeit kennenlernen.

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Aktuelles

INTERSCHUTZ 2026: Diese ideellen Aussteller lohnen den Besuch

Die INTERSCHUTZ lebt nicht nur von Fahrzeugpremieren und Technikneuheiten. Gerade die ideellen Aussteller machen die Messe zu einer Plattform für fachlichen Austausch, neue Einsatzkonzepte und organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Viele Organisationen greifen dabei aktuelle Herausforderungen wie Vegetationsbrände, psychosoziale Belastungen, Digitalisierung, Resilienz oder Nachwuchsgewinnung auf.

Wer während der Messewoche gezielt interessante Fachstände besuchen möchte, findet in zahlreichen Hallen spannende Anlaufpunkte.

Bevölkerungsschutz und internationale Hilfe

Die Organisation @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland informiert in Halle 17, Stand A16 über internationale Katastrophenhilfe und moderne Vegetationsbrandbekämpfung. Besonders das Wildfire Camp zählt zu den Schwerpunkten des Messeauftritts. Dort werden reale Einsatzszenarien, Führungsstrukturen und taktische Verfahren bei Vegetationsbränden dargestellt. Ergänzend zeigt @fire seine Fähigkeiten im Bereich Urban Search and Rescue (USAR) sowie Möglichkeiten internationaler Einsatzunterstützung.

Das Deutsche Rote Kreuz präsentiert sich in Halle 17, Stand E62/F62 sowie weiteren Flächen mit einem breiten Querschnitt des modernen Bevölkerungsschutzes. Neben einem Feldkrankenhaus und verschiedenen Rettungsdienstsimulationen stehen insbesondere Versorgungskonzepte für Krisenlagen im Mittelpunkt. Thematisiert werden unter anderem Betreuungskapazitäten, Pflege im Katastrophenfall und die Organisation ehrenamtlicher Strukturen im Bevölkerungsschutz.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. zeigt in Halle 26, Stand D03 neue Ansätze zu Resilienz, Ehrenamt und Krisenvorsorge. Besucher erhalten Einblicke in moderne Ausbildungs- und Trainingskonzepte, darunter das sogenannte „Reflexive Einsatztraining“, das die psychische Widerstandskraft von Einsatzkräften stärken soll. Ein Rettungswagen-Simulator ergänzt den praxisnahen Messeauftritt.

Mit dem Projekt „Lernort Bevölkerungsschutz“ stellt der Landkreis Wesermarsch in Halle 26, Stand C40 Konzepte zur Nachwuchsgewinnung und Krisenvorsorge vor. Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Themen des Bevölkerungsschutzes zu sensibilisieren. Dafür kommen unter anderem Rauchsimulatoren, Notruftrainer und Mini-Deichmodelle zum Einsatz.

Auch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland präsentiert in Halle 26, Stand D22 aktuelle Konzepte des Katastrophenschutzes. Im Mittelpunkt stehen telemedizinische Unterstützungssysteme sowie luftgestützte Vegetationsbrandbekämpfung. Ein Airbus H125 mit Bambi Bucket soll dabei die Möglichkeiten moderner luftgebundener Unterstützung demonstrieren.

Feuerwehren präsentieren Zukunftsthemen

Mehrere Berufs- und Freiwillige Feuerwehren nutzen die INTERSCHUTZ, um innovative Entwicklungen und neue Einsatzkonzepte vorzustellen.

Die Berliner Feuerwehr zeigt in Halle 13, Stand B10 aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Digitalisierung, Ausbildung und Forschung. Besucher können virtuelle Einsatzsimulationen erleben und sich über Zukunftsthemen wie Gewalt gegen Einsatzkräfte oder moderne Einsatzführung informieren. Auch alternative Antriebstechnologien spielen mit einem wasserstoffbetriebenen Löschboot eine Rolle.

Die Feuerwehr Dortmund präsentiert in Halle 17, Stand C06 unter anderem ein Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Litern Löschwasser. Ergänzt wird der Auftritt durch Forschungsprojekte des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR), die sich mit Digitalisierung, Einsatzunterstützung und neuen Ausbildungsmethoden beschäftigen. Vorträge direkt am Stand sollen zusätzliche Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben.

Die Feuerwehr Hannover nutzt ihren großen Messeauftritt in Halle 12, Stand B48 für mehrere Themenbereiche gleichzeitig. Dazu gehören moderne Leitstellentechnik mit VR-Anwendungen, Reanimationskonzepte, Nachwuchsgewinnung und Bevölkerungsschutz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Höhenrettung: Die Fachgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT) feiert ihr 25-jähriges Bestehen und präsentiert unter anderem eine originale EXPO-Seilbahngondel.

Die Freiwillige Feuerwehr Werl stellt in Halle 27, Stand B38 neue Einsatzfahrzeuge sowie ein virtuelles Übungsgelände vor. Besonders die Kombination aus realen Fahrzeugen, Drohnentechnik und VR-Anwendungen zeigt, wie stark digitale Ausbildungsmöglichkeiten inzwischen auch bei kommunalen Feuerwehren angekommen sind.

Die Feuerwehr Augsburg präsentiert sich in Halle 12, Stand B40 unter dem Motto „Vom Ledereimer zur Hightech-Feuerwehr“. Dabei spannt die Feuerwehr einen Bogen von historischen Entwicklungen bis zu modernen elektrisch angetriebenen Einsatzfahrzeugen. Ergänzt wird der Auftritt durch Mitmachaktionen und historische Exponate.

Gesundheit, Einsatzhygiene und PSNV

Ein wachsender Themenbereich der INTERSCHUTZ betrifft die Gesundheit von Einsatzkräften.

Die Plattform PSNV informiert in Halle 17, Stand A07 über psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte. Thematisiert werden Belastungen nach Einsätzen, Präventionsmöglichkeiten und Konzepte zur langfristigen psychischen Stabilisierung im Einsatzdienst. Besucher können sich mit Fachkräften und erfahrenen Einsatzkräften austauschen.

FeuerKrebs zeigt in Halle 13, Stand F50 aktuelle Entwicklungen zur Prävention berufsbedingter Krebserkrankungen. Neben Dekontaminationsmaßnahmen und Hygienekonzepten werden auch Erkenntnisse zu Sensorik, Biomarkern und Früherkennung vorgestellt. Praxistests und Vorführungen sollen den direkten Bezug zum Einsatzalltag herstellen.

Das TFA-Team Hamburg verbindet in Halle 12, Stand F36 Wettkampf, Ausbildung und Forschung miteinander. Die „Mayday Rescue Challenge“ simuliert realitätsnahe Einsatzlagen und soll unterschiedliche Taktiken sowie technische Lösungsansätze vergleichbar machen. Gleichzeitig wird die Veranstaltung wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse für Ausbildung und Einsatzpraxis zu gewinnen.

Fachverbände und Interessenvertretungen als Aussteller

Auch zahlreiche Fachverbände und Organisationen nutzen die INTERSCHUTZ für fachlichen Austausch und internationale Vernetzung.

Der Deutsche Feuerwehrverband bündelt in Halle 27, Stand D46 zahlreiche Themen rund um Feuerwehrwesen, Ausbildung, Demokratieprojekte und internationale Zusammenarbeit. Neben Fachvorträgen präsentieren sich dort auch CTIF sowie die European Firefighters Association. Ergänzt wird der Stand durch Virtual-Reality-Anwendungen und verschiedene Projekte der Landesfeuerwehrverbände.

Der Werkfeuerwehrverband Deutschland zeigt in Halle 13, Stand F30 verschiedene Spezialfahrzeuge und veranstaltet mit dem „First International Network Day“ erstmals ein eigenes internationales Networking-Format. Besonders die ausgestellten Sonderfahrzeuge und TUIS-bezogenen Einsatzmittel verdeutlichen die Bedeutung von Werkfeuerwehren im Bereich spezieller Gefahrenlagen.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft präsentiert sich in Halle 13, Stand F17 mit Themen aus Feuerwehr, Leitstelle und Rettungsdienst. Facharbeitsgruppen informieren über aktuelle Herausforderungen des Einsatzdienstes und bieten Raum für direkten Austausch mit Einsatzkräften.

Der Fachverband Leitstelle stellt in Halle 16, Stand C04 aktuelle Handlungsempfehlungen und Entwicklungen integrierter Leitstellen vor. Im Fokus stehen Qualitätssicherung und moderne Notruf- und Einsatzbearbeitung.

Spezialthemen und außergewöhnliche Aussteller

Neben klassischen BOS-Themen finden sich auf der INTERSCHUTZ auch ungewöhnliche Fachthemen.

Der Verband der Restaurator:innen thematisiert in Halle 26, Stand B21 den Schutz von Kulturgut im Katastrophenfall. Gezeigt wird unter anderem ein Abrollbehälter Kulturgutschutz, der den Umgang mit beschädigten Kunst- und Kulturgütern nach Bränden, Wasserschäden oder Einstürzen demonstriert.

Die International Water Mist Association informiert in Halle 12, Stand A21 über Wassernebeltechnologie in der Brandbekämpfung und deren Unterschiede zu klassischen Löschsystemen wie Sprinkleranlagen.

Ein eher außergewöhnlicher Aussteller ist Sprinklerkopf-Sammler Andries Timmermann in Halle 12, Stand A19. Dort werden historische Sprinklerköpfe aus mehr als einem Jahrhundert Brandschutzgeschichte präsentiert.

Auch die Radio Controlled Euro Fire Fighters in Halle 26, Stand L41 setzen auf ein ungewöhnliches Konzept. Die internationale Modellbau-Interessengemeinschaft präsentiert detailreiche BOS-Modelle aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Fachdialog als eigentlicher Mehrwert

Die ideellen Aussteller zeigen auf der INTERSCHUTZ 2026, dass moderne Gefahrenabwehr weit über Technik und Fahrzeuge hinausgeht. Forschung, Gesundheitsschutz, Ausbildung, Ehrenamt und internationale Zusammenarbeit prägen zunehmend die Diskussionen im Brand- und Katastrophenschutz.

Für Besucher bietet sich dadurch die Möglichkeit, direkt mit Einsatzkräften, Wissenschaftlern, Fachverbänden und Spezialisten ins Gespräch zu kommen und aktuelle Entwicklungen aus erster Hand kennenzulernen.

Text: BKS Report, Quelle: vfdb, Hannibal – ASB-Bundesverband


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Print+, Aktuelles, Basis-Online

FirePRO 300: Warum eine Wärmebildkamera ohne Freeze-Momente im Innenangriff Leben retten kann

Wärmebildkameras haben die Brandbekämpfung in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Sie unterstützen Angriffstrupps bei der Orientierung in verrauchten Bereichen, helfen bei der Personensuche und ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Brandherden oder versteckten Glutnestern. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Geräte mit zunehmender Komplexität moderner Innenangriffe. Dabei wird häufig über Auflösung, Temperaturbereiche oder Akkulaufzeiten gesprochen. Ein Aspekt…

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Aktuelles

Vogelsang zeigt mobile Pumpentechnik auf der INTERSCHUTZ 2026

Extreme Wetterereignisse, Starkregen und großflächige Hochwasserlagen stellen Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Neben Personal und Logistik entscheidet dabei vor allem die Verfügbarkeit leistungsfähiger Pumpentechnik über die Geschwindigkeit und Wirksamkeit der Gefahrenabwehr.

Genau diesen Bereich rückt die Vogelsang GmbH & Co. KG auf der INTERSCHUTZ 2026 in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts. Das Unternehmen präsentiert mobile Pumpenlösungen, die für unterschiedlichste Einsatzszenarien ausgelegt sind und sich flexibel an die jeweiligen Anforderungen anpassen lassen.

Katastrophenschutz benötigt flexible Pumpenkonzepte

Die Anforderungen an Pumpentechnik unterscheiden sich im Einsatz häufig erheblich. Während bei lokalen Starkregenereignissen einzelne Keller oder Unterführungen leergepumpt werden müssen, erfordern großflächige Hochwasserlagen häufig dauerhaft arbeitende Hochleistungssysteme.

Hinzu kommen Situationen wie ausgefallene Pumpwerke, überflutete Infrastrukturanlagen oder schwer zugängliche Einsatzstellen. Nicht überall stehen Stromversorgung, befestigte Zufahrten oder ausreichend Platz für größere Technik zur Verfügung.

Vogelsang setzt deshalb auf modulare Systeme, die sich an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassen lassen. Verschiedene Antriebsarten, Bauformen und Leistungsklassen sollen einen flexiblen Einsatz auch dort ermöglichen, wo klassische Infrastruktur nicht oder nur eingeschränkt verfügbar ist.

„Zeit ist bei Katastrophenschutzeinsätzen der entscheidende Faktor. Technik muss sofort verfügbar, einfach zu handhaben und absolut zuverlässig sein. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen oft schwierig: kein Strom, wenig Platz, hohe Belastung. Genau dafür sind unsere mobilen Pumpenlösungen ausgelegt“, erklärt Michael Brinkmann, Chief Sales Officer bei Vogelsang.

Vom Pkw-Anhänger bis zum Abrollcontainer

Das vorgestellte Portfolio umfasst unterschiedliche mobile Pumpenkonzepte. Dazu gehören kompakte Pumpenaggregate auf Anhängern ebenso wie leistungsfähige Systeme für größere Schadenslagen.

Für großflächige Hochwassereinsätze stehen beispielsweise Pumpensysteme auf Abrollcontainern zur Verfügung. Ergänzt werden diese durch tragbare Pumpen für schwer zugängliche Einsatzorte sowie durch zapfwellenbetriebene Systeme, die sich direkt an geländegängigen Fahrzeugen oder Traktoren betreiben lassen.

Auf der INTERSCHUTZ zeigt Vogelsang unter anderem eine Zapfwellenpumpe für den Front- und Heckanbau an Fahrzeugen sowie ein mobiles Pumpaggregat auf einem Pkw-Anhänger. Beide Lösungen zielen auf eine möglichst hohe Mobilität und schnelle Verfügbarkeit im Einsatz ab.

Gerade bei Hochwasserlagen kann diese Mobilität entscheidend sein. Einsatzstellen verändern sich häufig innerhalb kurzer Zeit, Wasserstände steigen oder sinken und Einsatzschwerpunkte verlagern sich. Mobile Systeme ermöglichen es, Technik flexibel an die jeweils aktuelle Lage anzupassen.

Drehkolbenpumpen als Alternative zur Kreiselpumpe

Ein besonderer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf den von Vogelsang eingesetzten Drehkolbenpumpen. Im Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsatz dominieren traditionell Kreiselpumpen. Drehkolbenpumpen werden dagegen bislang vergleichsweise selten eingesetzt.

Nach Angaben des Unternehmens bieten sie jedoch insbesondere bei stark verschmutzten Medien Vorteile. Während klassische Kreiselpumpen bei größeren Feststoffanteilen an ihre Grenzen stoßen können, sind Drehkolbenpumpen darauf ausgelegt, auch schlammhaltige Medien oder feststoffbelastetes Wasser zuverlässig zu fördern.

Gerade nach Hochwasserereignissen spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle. Überflutete Bereiche enthalten häufig nicht nur Wasser, sondern auch Schlamm, Treibgut, Steine oder andere Feststoffe. Pumpensysteme müssen deshalb nicht nur leistungsfähig, sondern auch robust gegenüber solchen Belastungen sein.

Hinzu kommt die selbstansaugende Bauweise der Pumpen. Dadurch können sie auch unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden, ohne dass umfangreiche Vorbereitungen erforderlich sind. Diese Eigenschaften machen die Technik insbesondere für Not- und Katastropheneinsätze interessant.

Erfahrung aus realen Einsatzlagen

Vogelsang verweist bei der Entwicklung seiner Systeme nicht nur auf technische Leistungsdaten, sondern auch auf Erfahrungen aus realen Hochwasser- und Katastrophenschutzeinsätzen. Diese Erfahrungen fließen nach Unternehmensangaben sowohl in die technische Auslegung als auch in die Unterstützung der Anwender ein.

Gerade bei Großschadenslagen zeigt sich immer wieder, dass leistungsfähige Technik allein nicht ausreicht. Entscheidend ist auch, wie schnell Systeme aufgebaut, betrieben und in bestehende Einsatzstrukturen integriert werden können.

Die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen dürfte die Bedeutung solcher mobilen Systeme künftig weiter erhöhen. Hochwasserlagen entwickeln sich häufig dynamisch und erfordern flexible Lösungen, die unabhängig von vorhandener Infrastruktur eingesetzt werden können.

Vogelsang auf der INTERSCHUTZ 2026

Die INTERSCHUTZ 2026 läuft noch bis zum 6. Juni 2026 auf dem Messegelände in Hannover. Fachbesucher haben damit weiterhin die Möglichkeit, die vorgestellten Pumpenlösungen direkt vor Ort kennenzulernen und sich mit den Experten von Vogelsang über Einsatzmöglichkeiten im Hochwasser- und Katastrophenschutz auszutauschen. Vogelsang präsentiert seine Lösungen in Halle 17, Stand D31.

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Aktuelles

CP-Konferenz auf der INTERSCHUTZ 2026: Blackout, Cyberangriffe und „Operationsplan Deutschland 2.0“

Wenn über Bevölkerungsschutz gesprochen wird, geht es längst nicht mehr nur um klassische Naturkatastrophen oder einzelne Großschadenslagen. Die CP-Konferenz auf der INTERSCHUTZ 2026 richtet den Blick bewusst auf komplexe Krisenszenarien, bei denen militärische, zivile und infrastrukturelle Fragestellungen zunehmend ineinandergreifen.

Bereits der Titel der Veranstaltung macht die Stoßrichtung deutlich: „Zivile Kräfte voraus: Operationsplan Deutschland 2.0“. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen, die viele Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Kommunen aktuell intensiv beschäftigen: Wie resilient sind kritische Infrastrukturen? Wie vorbereitet sind Verwaltungsstäbe? Welche Rolle übernehmen Feuerwehren im Spannungs- oder Verteidigungsfall? Und wie verändern Cyberbedrohungen und hybride Krisen die Gefahrenabwehr?

Blackout-Szenarien und kommunale Krisenfähigkeit

Einen deutlichen Schwerpunkt setzt die Konferenz auf die Auswirkungen großflächiger Stromausfälle und die Handlungsfähigkeit kommunaler Strukturen. Bereits am Vormittag des ersten Konferenztages wird mit dem Vortrag „Berlin ohne Strom“ ein mögliches Blackout-Szenario aufgegriffen.

Ergänzt wird dieses Thema durch mehrere Beiträge zur Verwaltungsresilienz und Lageführung. Das Forschungsprojekt „ReVerSy“ beschäftigt sich mit der Stärkung von Verwaltungsstäben durch ganzheitliche Systemmodule. Anschließend wird mit „KriKom“ ein System vorgestellt, das kommunales Krisenmanagement auch bei großflächigen Ausfällen aufrechterhalten soll.

Gerade für Feuerwehren und Führungsstäbe dürfte dieser Themenblock hohe Relevanz besitzen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass langandauernde Stromausfälle oder Ausfälle kritischer Infrastruktur nicht nur technische Probleme darstellen, sondern unmittelbar Führungsfähigkeit, Kommunikation und Durchhaltefähigkeit beeinflussen.

Bevölkerungsschutz zwischen ziviler und militärischer Verteidigung

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der engeren Verzahnung von zivilem Bevölkerungsschutz und gesamtstaatlicher Sicherheitsvorsorge. Bereits zum Auftakt spricht Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium des Innern, über die Frage, wie militärische und zivile Verteidigung künftig stärker zusammengedacht werden müssen.

Auch das „Grünbuch ZMZ 4.0“ greift die zivil-militärische Zusammenarbeit explizit auf. Damit bewegt sich die CP-Konferenz in einem Themenfeld, das durch den Ukrainekrieg, Diskussionen um KRITIS-Schutz und die zunehmende Bedeutung nationaler Resilienz deutlich an Dynamik gewonnen hat.

Für Feuerwehren entsteht daraus eine neue Perspektive auf den Bevölkerungsschutz. Neben klassischen Einsatzlagen rücken zunehmend auch Szenarien in den Fokus, die langfristige Personalbindung, Versorgungssicherheit und Durchhaltefähigkeit betreffen.

Wirtschaft, Industrie und kritische Infrastruktur

Auffällig ist zudem die starke Einbindung von Industrie und Wirtschaft in das Konferenzprogramm. Mehrere Vorträge beschäftigen sich ausdrücklich mit resilienten Standorten, der Rolle der Pharmaindustrie im Bevölkerungsschutz und organisatorischer Krisenvorsorge.

Damit zeigt die Konferenz deutlich, dass Bevölkerungsschutz längst nicht mehr ausschließlich Aufgabe von Behörden und Einsatzorganisationen ist. Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastruktur und industrielle Lieferketten werden zunehmend Teil gesamtgesellschaftlicher Krisenvorsorge.

Besonders deutlich wird dies im Vortrag „Optimismus ist keine Strategie!“, der sich mit Business Continuity Management und Krisenbewältigung beschäftigt. Der Titel allein verdeutlicht bereits den strategischen Ansatz der Veranstaltung: Weg von abstrakten Risikoanalysen, hin zu konkreter organisatorischer Vorbereitung.

Feuerwehr, Cyberresilienz und neue Bedrohungslagen

Am zweiten Veranstaltungstag rücken Ehrenamt, Cyberresilienz und neue Bedrohungsszenarien stärker in den Mittelpunkt. Themen wie die Abhängigkeit des Bevölkerungsschutzes vom Ehrenamt oder die Handlungsfähigkeit Deutschlands in Krisensituationen werden ebenso behandelt wie CBRN(E)-Lagen und Cyberangriffe.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte dabei der Vortrag zu Cyberresilienz in deutschen Feuerwehren erhalten. Vorgestellt werden Ergebnisse einer ersten Studie zur IT-Sicherheit und Cyberresilienz innerhalb der Feuerwehren. Gerade vor dem Hintergrund digitalisierter Leitstellen, vernetzter Einsatzmittel und cloudbasierter Führungssoftware gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung.

Zusätzlich beschäftigt sich die Konferenz mit der Frage, ob künftig sogar ein „Cyber-Spannungsfall“ denkbar ist. Damit greift die Veranstaltung Szenarien auf, die bislang häufig eher theoretisch diskutiert wurden, inzwischen jedoch zunehmend in strategische Sicherheitsüberlegungen einfließen.

Feuerwehren als resiliente Organisationen

Für Feuerwehren besonders relevant dürfte der abschließende Vortrag der Berliner Feuerwehr werden. Unter dem Titel „Wandel in Krisen: Neue Anforderungen an Feuerwehren und der Weg zur resilienten Organisation“ beschäftigen sich Vertreter der Berliner Feuerwehr mit den strukturellen Folgen veränderter Krisenlagen.

Damit schließt die CP-Konferenz den Bogen zwischen strategischer Sicherheitsdiskussion und konkreter Einsatzrealität. Feuerwehren werden dabei nicht mehr nur als klassische Gefahrenabwehr betrachtet, sondern zunehmend als Teil einer gesamtstaatlichen Resilienzstruktur.

Gerade diese Verbindung aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und operativer Gefahrenabwehr macht die CP-Konferenz zu einem der strategisch interessantesten Formate der INTERSCHUTZ 2026.

Text: BKS Report, Quelle: CPM Verlag

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Aktuelles

INTERSCHUTZ 2030 bereits terminiert: Weltleitmesse setzt auf langfristige Planungssicherheit

Während in Hannover die INTERSCHUTZ 2026 gerade noch am Anfang steht, steht bereits der Termin für die nächste Ausgabe der Weltleitmesse fest. Wie die Deutsche Messe AG bekannt gab, wird die INTERSCHUTZ 2030 vom 20. bis 25. Mai 2030 auf dem Messegelände in Hannover stattfinden.

„Mit der frühzeitigen Festlegung des neuen Datums schaffen wir Planungssicherheit für Aussteller, Partner und Besucher weltweit“, erklärt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG. „Die INTERSCHUTZ baut die Position als zentrale Plattform für Innovation, Austausch und internationale Zusammenarbeit für die Bereiche Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz aus.“

Köckler verweist dabei auch auf die besondere Rolle der Messe als internationaler Treffpunkt der Gefahrenabwehr: „Mit ihrer einzigartigen Kombination aus Ausstellung, Konferenzprogramm und Live-Demonstrationen wird sie nicht nur jetzt, vom 01. bis 06. Juni 2026, internationale Entscheider, Einsatzkräfte und Experten in Hannover zusammenbringen, sondern auch erneut vom 20. bis 25. Mai 2030.“

Auch die ideellen Partner der INTERSCHUTZ begrüßen die frühe Terminierung ausdrücklich. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, sieht darin ein wichtiges Signal für die Feuerwehren. „Die Entscheidung für das neue INTERSCHUTZ-Datum 2030 ist ein starkes Signal für Verlässlichkeit und Zukunftsorientierung. Für die Feuerwehren in Deutschland und darüber hinaus schafft sie frühzeitig Planungssicherheit und gibt uns die Möglichkeit, Innovationen, Ausbildung und Zusammenarbeit gezielt weiterzuentwickeln. Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich“, so Banse.

Auch vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner befürwortet die frühzeitige Entscheidung und verweist insbesondere auf die Bedeutung langfristiger Innovationsprozesse im Bevölkerungsschutz. „Das neue Datum der INTERSCHUTZ 2030 eröffnet wertvolle Perspektiven für Forschung, Entwicklung und den Transfer in die Praxis. Gerade im Bevölkerungsschutz ist es entscheidend, langfristig zu denken und Innovationen strukturiert voranzubringen. Die Terminsetzung unterstützt diesen Anspruch in besonderer Weise“, erklärt Aschenbrenner.

Zum Auftakt der INTERSCHUTZ 2026 setzt die Messe damit bereits ein deutliches Signal für Kontinuität und Zukunftsorientierung. Während auf dem Messegelände in Hannover noch bis zum 6. Juni aktuelle Technologien, Fahrzeuge und Konzepte präsentiert werden, laufen die Vorbereitungen für die nächste Weltleitmesse bereits an.

Text: BKS Report, Quelle: Deutsche Messe AG

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MaRec Interschutz 2026 Vorabbild
Einsatz & Taktik, Aktuelles

Mayday Rescue Challenge 2026 auf der INTERSCHUTZ: Atemschutz-Wettkampf mit internationalem Anspruch

Wenn Einsatzkräfte unter Atemschutz arbeiten, entscheidet oft nicht allein Technik über den Einsatzerfolg, sondern vor allem körperliche Belastbarkeit, eingespielte Abläufe und saubere Kommunikation. Genau an diesem Punkt setzt MaRec an. Der internationale Wettbewerb gehört während der INTERSCHUTZ 2026 zu den praxisnahen Live-Formaten rund um Atemschutz und Feuerwehrfitness.

Im Mittelpunkt stehen Teams, die unter realitätsnahen Bedingungen verschiedene Einsatzaufgaben absolvieren müssen. Dabei geht es nicht um klassischen Feuerwehrsport, sondern um die Verbindung aus einsatznaher Belastung, taktischer Zusammenarbeit und standardisierten Abläufen unter Atemschutz.

Atemschutzarbeit unter realitätsnaher Belastung

Die Stationen orientieren sich bewusst an typischen Belastungssituationen aus dem Feuerwehralltag. Schlauchmanagement, Hindernisse, Personentransport oder körperlich anspruchsvolle Bewegungsabläufe müssen unter Atemschutz sicher und koordiniert abgearbeitet werden. In diesem Jahr finden die Wettbewerbe an den Stationen „Atemschutznotfall Messiwohnung“ als Rettung aus engen und stark belasteten Räumen unter Nullsicht, Hindernisstrecke mit Rettung als Bergung unter erschwerten Bedingungen mit Ebenenwechsel und Engstellen sowie als Rettung aus einer Schachttiefe statt.

Gerade diese Kombination macht den Wettbewerb für viele Besucher besonders interessant. Anders als reine Fitnesswettkämpfe verbindet MaRec körperliche Belastung unmittelbar mit taktischer Arbeitsweise und Teamkoordination.

Dabei zeigt sich schnell, wie stark Kommunikation und feste Abläufe unter Belastung an Bedeutung gewinnen. Fehler in der Abstimmung kosten Zeit und Kraft. Gleichzeitig werden Unterschiede in Ausbildung, Taktik und Teamarbeit sichtbar.

Mehr als Feuerwehrsport

Der Hintergrund des Wettbewerbs reicht deutlich über sportliche Aspekte hinaus. Die Organisatoren verstehen MaRec ausdrücklich als Plattform für internationalen Austausch, praxisnahe Ausbildung und die Förderung sicherer Arbeitsweisen unter Atemschutz.

Im Fokus steht deshalb nicht allein Geschwindigkeit. Bewertet werden ebenso sichere Arbeitsabläufe, strukturierte Zusammenarbeit und der kontrollierte Umgang mit Belastungssituationen. Viele Szenarien orientieren sich dabei an typischen Einsatzrealitäten, wie sie Feuerwehren im Innenangriff oder bei Menschenrettungen erleben.

Gerade der internationale Charakter des Wettbewerbs sorgt zusätzlich für fachlichen Austausch. Teams aus unterschiedlichen Ländern bringen eigene Ausbildungsansätze, Vorgehensweisen und Trainingsmethoden mit nach Hannover.

Besucher erleben Atemschutzarbeit hautnah

Für Besucher bietet MaRec einen ungewöhnlich direkten Einblick in die Anforderungen moderner Atemschutzarbeit. Durch die offene Wettkampffläche lassen sich Belastung, Bewegungsabläufe und Teamarbeit unmittelbar verfolgen.

Besonders eindrucksvoll sind dabei die Übergänge zwischen körperlicher Belastung und taktischer Präzision. Trotz hoher Beanspruchung müssen die Teams kontrolliert arbeiten und ihre Aufgaben strukturiert abarbeiten.

Damit zeigt der Wettbewerb auch, wie stark Atemschutz mittlerweile von standardisierten Abläufen, Fitness und regelmäßiger Ausbildung geprägt wird. Gerade bei langen oder komplexen Innenangriffen gewinnen solche Faktoren zunehmend an Bedeutung.

Neben den Hauptstationen steht ein Testbereich für Besucher bereit, bei dem moderne Werkzeuge und Taktiken ausprobiert werden können. Hier wird es unter anderem um die gewaltsame Türöffnung, Herstellung einer sicheren Luftversorgung sowie um Rettungsgeräte und alternative Rettungswege gehen.

Wann und wo Besucher den Wettbewerb sehen können

Der MaRec-Wettbewerb findet während der INTERSCHUTZ 2026 auf dem Messegelände in Hannover statt.

Veranstalter: TFA Hamburg
Ort: INTERSCHUTZ Hannover, Halle 12 | Stand F36
Zeit: 9:00 bis 18:00 Uhr

Besucher sollten insbesondere die Teamläufe und Hauptdurchgänge einplanen. Dort entstehen die dynamischsten Szenen und gleichzeitig die besten Einblicke in taktische Zusammenarbeit unter Atemschutz.

Internationale Plattform für Ausbildung und Austausch

Mit MaRec zeigt die INTERSCHUTZ erneut, wie eng praktische Ausbildung, Einsatzrealität und internationale Zusammenarbeit inzwischen miteinander verbunden sind. Der Wettbewerb macht sichtbar, dass moderne Atemschutzarbeit weit mehr umfasst als körperliche Fitness allein.

Kommunikation, standardisierte Abläufe und taktische Zusammenarbeit stehen mindestens ebenso im Mittelpunkt wie Geschwindigkeit oder Belastbarkeit. Genau dadurch entwickelt sich MaRec zunehmend zu einer Plattform, die sportlichen Wettkampf und fachlichen Austausch miteinander verbindet.

Text BKS Report, Quelle: TFA Hamburg

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Aktuelles

INTERSCHUTZ 2026: Diese Events, Wettbewerbe und Konferenzen sollten Besucher einplanen

Die INTERSCHUTZ 2026 in Hannover wird erneut zur zentralen Plattform für Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sicherheitsakteure aus aller Welt. Neben den klassischen Ausstellungsflächen prägen vor allem Live-Demonstrationen, Fachforen, Wettbewerbe und Konferenzen das Messegeschehen.

Viele Veranstaltungen bieten konkrete Einblicke in aktuelle Herausforderungen der Gefahrenabwehr – von Vegetationsbrandbekämpfung über Digitalisierung bis hin zu Krisenmanagement und internationaler Zusammenarbeit. Hier lohnt sich ein strukturierter Blick auf die wichtigsten Programmpunkte der Messewoche.

Event-Highlights im Freigelände

Zu den auffälligsten Bereichen der INTERSCHUTZ zählt erneut das Freigelände. Dort stehen praxisnahe Demonstrationen und Wettbewerbe im Mittelpunkt.

Das Wildfire Camp zeigt während der gesamten Messewoche moderne Vegetationsbrandbekämpfung unter realitätsnahen Bedingungen, begleitet durch fachlichen Austausch und Fachvorträge. Internationale Einsatzkräfte demonstrieren Wasserförderung, Waldbrandtaktiken und Spezialtechnik für Vegetationsbrände. Ergänzend dazu greift das INTERSCHUTZ Forum am Donnerstag, 4. Juni 2026 von 12:05 bis 12:35 Uhr in Halle 17, Stand D70 das Thema Vegetationsbrandbekämpfung auch im Vortragsprogramm auf.

Ebenfalls im Freigelände laufen die LUKAS CRASH DAYS. Die technischen Rettungsdemonstrationen zeigen patientenorientierte Rettung nach Verkehrsunfällen mit modernen Fahrzeugstrukturen und aktuellen Gerätekonzepten.

Mit hoher Zuschauerwirkung finden außerdem die FireFit European Championships statt. Der Wettbewerb läuft vom 1. bis 6. Juni täglich von 9 bis 17 Uhr im Freigelände am Stand S148. Feuerwehrsport, Belastungsübungen und einsatznahe Parcours stehen dort im Mittelpunkt.

Internationale Wettbewerbe und Einsatzsimulationen

Die Holmatro Rescue Challenge gehört erneut zu den bekanntesten Wettbewerben der INTERSCHUTZ. Vom 1. bis 6. Juni treten internationale Teams im Freigelände am Stand D64 gegeneinander an. Gezeigt werden technische Rettung nach Verkehrsunfällen, Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst sowie moderne patientenorientierte Rettungskonzepte.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Atemschutznotfällen und Belastungssimulationen. Die Mayday Rescue Challenge in Halle 12, Stand F36 verbindet Ausbildung und Wettbewerb miteinander. Im Fokus stehen Rettungstrupps, Kommunikation unter Stress und die Rettung verunfallter Einsatzkräfte.

Auch die Höhenrettung erhält auf der INTERSCHUTZ erneut eine große Bühne. Im Pavillon 34 treten verschiedene Teams beim Leistungsvergleich der Höhenretter an und demonstrieren Spezialtechniken der Rettung aus Höhen und Tiefen.

INTERSCHUTZ Forum mit täglichem Vortragsprogramm

Das INTERSCHUTZ Forum in Halle 17, Stand D70 zählt zu den wichtigsten fachlichen Treffpunkten der Messe. Über die gesamte Woche hinweg laufen dort Vorträge und Diskussionsrunden mit direktem Praxisbezug.

Bereits am Montag stehen Themen wie der neue CBRN-Erkundungswagen, UAV-Ausbildung im Zivilschutz, Gewalt gegen Einsatzkräfte sowie der „Operationsplan Deutschland“ im Mittelpunkt.

Am Dienstag rücken Digitalisierung, KI und zivile Gesamtverteidigung stärker in den Fokus. Besonders relevant sind dabei Vorträge zu „Edge & AI“, Reformen der Notfallversorgung sowie Startup-Pitches rund um die Initiative „Future Forest“.

Der Mittwoch steht unter anderem im Zeichen internationaler Zusammenarbeit, Geodaten und Vegetationsbrandbekämpfung. Zusätzlich finden Roundtables zu Feuerwehr, Rettungsdienst und Waldbrandthemen statt.

Am Freitag behandeln mehrere Vorträge Themen wie resiliente Notwasserversorgung, XR-Training beim THW, Robotik im Einsatz oder nachhaltige Feuerwehrausbildung.

Zum Abschluss der Messe stehen am Samstag unter anderem MANV-Register, PSA-Prüfung und neue Wetterwarnsysteme im Mittelpunkt.

Digitalisierung und Krisenmanagement

Mehrere Formate der INTERSCHUTZ beschäftigen sich mit digitaler Führungsunterstützung und moderner Krisenbewältigung.

Im Smart Public Safety Hub in Halle 16 demonstrieren verschiedene Akteure digitale Lagebilder, KI-gestützte Einsatzunterstützung und vernetzte Kommunikation zwischen BOS-Organisationen.

Der Command Post in Halle 17, Stand F08 ergänzt diesen Bereich mit Fachvorträgen und Tech-Demonstrationen. Themen sind unter anderem Luftoperationsplanung, KI-gestützte Führungsprozesse, Startup-Innovationen und Umweltaspekte moderner Löschmittel.

Konferenzen mit strategischem Fokus

Neben dem offenen Messeprogramm bietet die INTERSCHUTZ mehrere Fachkonferenzen mit internationaler Ausrichtung.

Der vfdb-Kongress läuft vom 2. bis 5. Juni täglich von 9:30 bis 12:30 Uhr im Convention Center, Saal München. Unter dem Titel „Gefahrenabwehr im Wandel – Strategien für Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der Zukunft“ diskutieren Experten aktuelle Entwicklungen aus Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz und europäischer Zusammenarbeit.

Die FEU Leadership Conference am 3. und 4. Juni im Convention Center richtet sich vor allem an Führungskräfte und Entscheidungsträger. Themen sind Krisenmanagement, internationale Zusammenarbeit und moderne Führungsstrukturen.

Ebenfalls auf strategische Fragestellungen konzentriert sich die CP-Konferenz am 2. und 3. Juni in Halle 19/20, Saal New York 1. Dort stehen europäische Sicherheits- und Zivilschutzthemen im Mittelpunkt.

BOS-Dialoge und Austauschformate

Die BOS-Dialog-Stage by FM & RM in Halle 12, Stand A46 läuft während der gesamten Messewoche und setzt auf offene Dialogformate statt klassische Frontalvorträge.

Diskutiert werden dort Themen wie Fahrzeugbeschaffung, Robotik, mentale Gesundheit, Führungskultur, Generationenkonflikte und Innovationen im BOS-Umfeld. Panels, Interviews und Workshops richten sich gleichermaßen an Einsatzkräfte, Führungspersonal und Industrievertreter.

Orientierung vor dem Messebesuch

Durch die Vielzahl an Veranstaltungen empfiehlt sich bereits vor dem Messebesuch eine grobe Tagesplanung. Besonders Wettbewerbe und Live-Demonstrationen im Freigelände dürften hohe Besucherzahlen anziehen.

Für Besucher mit fachlichem Schwerpunkt bietet sich eine thematische Planung an:

  • Feuerwehr und Technik: Rescue Challenges, FireFit, LUKAS CRASH DAYS
  • Bevölkerungsschutz und Führung: INTERSCHUTZ Forum, vfdb-Kongress, CP-Konferenz
  • Digitalisierung und Leitstelle: Smart Public Safety Hub, Command Post
  • Ausbildung und Einsatzpraxis: Mayday Rescue Challenge, Höhenrettung, Wildfire Camp

Die INTERSCHUTZ 2026 zeigt damit erneut, dass sich die Messe längst zu einer umfassenden Plattform für Praxis, Forschung, Ausbildung und strategischen Austausch in der Gefahrenabwehr entwickelt hat.

Text: BKS Report, Quelle: Deutsche Messe

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Aktuelles

DFV-Fachprogramm auf der INTERSCHUTZ 2026: Vorträge zu Digitalisierung, Bevölkerungsschutz und Feuerwehralltag

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gestaltet auf der INTERSCHUTZ 2026 erneut ein umfangreiches Vortragsprogramm auf seiner Messeplaza. Über sechs Messetage hinweg erwartet Besucher ein breites Themenspektrum – von Digitalisierung und Resilienz über Leitstellenstrukturen bis hin zu Gewalt gegen Einsatzkräfte, Wasserrettung und Mitgliedergewinnung.

Die Vorträge sind jeweils in einstündige Zeitfenster gegliedert und verbinden Fachthemen aus dem Einsatzalltag mit strategischen Entwicklungen im Bevölkerungsschutz. Ergänzt wird das Programm durch internationale Einblicke, gesellschaftliche Themen sowie Beiträge aus Wissenschaft, Verbandsarbeit und Ausbildung.

Montag: Warnsysteme, Vielfalt und Versorgung im Feuerwehrdienst

Zum Auftakt der INTERSCHUTZ beschäftigt sich das DFV-Programm unter anderem mit Warnmitteln, Brandschutzbedarfsplanung und gesellschaftlichen Entwicklungen innerhalb der Feuerwehren.

Den Beginn macht um 12:30 Uhr der Vortrag „Die Sirene als robustes Warnmittel im Warnmittel-Mix“ mit einem Beitrag des Verbandes der Hersteller von Brandmeldeanlagen und Gefahrenmeldesystemen (VHBW). Anschließend folgt um 13:30 Uhr der Vortrag „Brandschutzbedarfsplanung leicht gemacht“ von Christoph Schöneborn vom Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF NRW).

Am Nachmittag stehen gesellschaftliche Themen stärker im Fokus. Conrad Wilitzki vom DFV und Christian Theierl von der Feuerwehr Hamburg sprechen um 14:30 Uhr über Demokratie- und Vielfaltsarbeit in den Feuerwehren. Um 15:30 Uhr folgt Frank Kliem vom Landesfeuerwehrverband Brandenburg (LFV BB) mit einem Vortrag zur Versorgung von Hinterbliebenen im Feuerwehrdienst.

Abgeschlossen wird der erste Messetag mit dem Thema „Blaulicht & Abenteuer – Freiwilliges Soziales Jahr in der Feuerwehr“. Referentin ist Lea Stajniak vom Landesfeuerwehrverband Hessen (LFV HE).

Dienstag: Leitstellen, Resilienz und Brandmeldetechnik

Der Dienstag verbindet organisatorische Fragestellungen mit technischen und strukturellen Themen.

Um 12:30 Uhr geht es zunächst um steuer- und sozialversicherungsoptimierte Aufwandsentschädigungen und Ausbildervergütungen. Referent ist erneut Christoph Schöneborn vom VdF NRW.

Es folgen Vorträge zu Resilienz in der Bevölkerung mit Stephan Tusch vom Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz (LFV RLP) sowie zur Leitstellenstruktur in Hessen. Matthias Maurer-Hardt vom LFV Hessen spricht dabei über vernetzte Leitstellenkonzepte und zukunftssichere Strukturen.

Am Nachmittag rückt die technische Perspektive stärker in den Mittelpunkt. Matthias Trost vom LFV Hessen referiert um 15:30 Uhr über „Brandmeldeanlagen im urbanen Raum und deren Auswirkung auf die Feuerwehr“.

Mittwoch: Digitalisierung, Gewalt gegen Einsatzkräfte und Wasserrettung

Der Mittwoch steht stark im Zeichen aktueller Herausforderungen der Gefahrenabwehr.

Andreas Fick vom DFV eröffnet den Tag um 12:30 Uhr mit dem Vortrag „IT-Sicherheit für Feuerwehren – Wege in die Basisabsicherung“. Anschließend beschäftigen sich Thomas Wittschurky vom DFV und Sophie Fessel von der Berliner Feuerwehr mit dem Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Vielfalt und Bevölkerungsschutz. Meike Maren Beinert vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV NI) und Manuela Otte vom Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV MV) sprechen über Vielfalt im Bevölkerungsschutz – von Prävention bis Aufklärung.

Am Nachmittag folgt ein Vortrag zu aktuellen Entwicklungen in der Wasserrettung und zur Novellierung der Feuerwehr-Dienstvorschrift 8 (FwDV 8). Referent ist Thorsten Janiszewski.

Donnerstag: Feuerwehrgeschichte, Atemschutz und Feuerwehrhäuser

Der Donnerstag verbindet historische Themen mit aktuellen Fragen des Arbeitsschutzes und der Feuerwehrinfrastruktur.

Dr. Moritz Jungbluth stellt um 12:30 Uhr den DFV-Arbeitskreis Feuerwehrmuseen vor. Um 13:30 Uhr geben Raphael Koller und Andreas Rieger Einblicke in den Dachverband der österreichischen Feuerwehren.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte anschließend Dr. Ulrich Cimolino mit seinem Vortrag „Drei Jahrzehnte Atemschutzunfaelle.eu: Von der Idee bis zur KI-Ära“ erhalten. Ergänzend dazu spricht Jürgen Kock vom Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV SH) über Handlungsempfehlungen zum Brandschutz in Feuerwehrhäusern.

Abgeschlossen wird der Tag mit einem Vortrag von Frank Kliem zum Prämien- und Ehrenzeichengesetz.

Freitag: Feuerwehrmusik, Mitgliedergewinnung und AED-Empfehlungen

Am Freitag stehen vor allem Themen des Feuerwehralltags sowie der Mitgliedergewinnung im Mittelpunkt.

Oliver Post spricht um 13:30 Uhr über die DFV-Fachempfehlung zum automatisierten externen Defibrillator (AED) im Feuerwehrdienst. Ergänzt wird der Vortrag durch einen Austausch mit Jens Pietrzyk von South Metro Fire aus Denver in den USA.

Thorsten Zywietz vom DFV beschäftigt sich anschließend mit Feuerwehrmusik als Teil der Feuerwehrkultur. Sandra Schäfer vom LFV Rheinland-Pfalz spricht am Nachmittag über die Zukunft freiwilliger Feuerwehren im ländlichen Raum und die Gewinnung neuer Mitglieder.

Zum Tagesabschluss folgt erneut ein Vortrag von Dr. Ulrich Cimolino zu Erkenntnissen aus drei Jahrzehnten Atemschutzunfaelle.eu.

Samstag: Digitalisierung historischer Dokumente und Kommunikation im Einsatz

Am letzten Messetag stehen Kommunikation, Dokumentation und Spezialthemen des Bevölkerungsschutzes im Mittelpunkt.

Klaus Wegener eröffnet den Samstag um 12:30 Uhr mit einem Vortrag zur Digitalisierung historischer Dokumente im DFV-Arbeitskreis. Anschließend spricht Benedikt Wolter vom LFV Rheinland-Pfalz über Kommunikation in eskalierenden Einsatzlagen.

Am Nachmittag folgt ein Vortrag zu Rettungshunden und Ortungstechnik im Bevölkerungsschutz mit Henrike Bildesheim vom DFV. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein zu psychosozialen Themen und Einsatznachsorge.

Der DFV deckt mit seinem Fachprogramm damit erneut ein breites Spektrum aktueller Feuerwehr- und Bevölkerungsschutzthemen ab – von Technik und Einsatzpraxis bis hin zu gesellschaftlichen und organisatorischen Fragestellungen.

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